Beim Bouldern im Pfälzerwald findet Charlotte Ruhe und Natur

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„Das Gute am Bouldern ist, dass ich in dem Moment an fast gar nichts denken kann, weil ich mich so konzentrieren muss. Dann sind alle anderen Gedanken, die man so hat, verschwunden.“ Charlotte Frank klettert und bouldert seit sie 15 Jahre alt ist. Am liebsten geht sie dazu raus in die Natur. In ihrer Heimat, auf der Kalmit im Pfälzerwald, gefällt es ihr am besten. Das Besondere hier: Die Ruhe und die Natur. Wie ein Märchenwald sieht es hier aus. Für sie ist das das beste Mittel, um Stress abzubauen. So nutzt die Studentin jede Gelegenheit, um am Felsen zu trainieren. Etwa fünf Mal die Woche bouldert und klettert sie. Auch alleine. Dann achtet die 26-Jährige immer darauf, dass ihr Crashpad unter ihr liegt und sie bei Stürzen abfängt. Gerade beim sandigen Felsen auf der Kalmit muss Charlotte vorsichtig sein. Doch größere Griffe sind ihr hier noch nie herausgebrochen. 100 Prozent sicher, dass nichts passiert, könne man aber natürlich nie sein, erzählt Charlotte. Sie achtet beim Klettern stark auf ihr Gefühl. „Wenn ich während des Boulderns denke, dass es zu unsicher ist, dann höre ich auf und suche mir einen anderen Boulder.“ Richtig weh getan habe sie sich aber noch nie, im Gegenteil: Das Bouldern gibt ihr einfach viel.

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