Simon verkauft Skate- und Snowboards, aber eigentlich geht es ihm um etwas anderes

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Simons Skate- und Snowboardshop ist eine Institution in den Mannheimer Quadraten. Es ist ein Zuhause: für Simon, seine Mitarbeiter und den Menschen, die hier viel mehr als nur "Kunden" sind.

„‘Du hast mir mein erstes Snowboard verkauft‘, den Satz höre ich oft.“

„Ich habe hier in der Gegend schon vor fast 20 Jahren in einem Skate- und Snowboardshop gearbeitet. Da kennt man alle Kioskbesitzer, jeden Restaurantchef, jeden Barkeeper. Ich sage immer: ‚Ich komme heim.‘“

Zuhause in den Quadraten

„Die Quadrate sind mein Zuhause, wie ein kleines Dorf einfach. Das ist so ein bisschen Heimat. Ich mag halt mein Mannheim, muss ich ganz ehrlich sagen.“

„Mein Laden kam zustande, als sich die Wege zwischen mir und meinem damaligen Chef getrennt haben. Weil ich vom Brettsport nicht loslassen kann, habe ich ein paar Leute angerufen und wir haben uns überlegt, was wir zusammen auf die Beine stellen können. Dann habe ich diesen kleinen Laden eröffnet.“

Der Szene etwas zurückgeben

„Ich glaube, dass wir mittlerweile eine Institution sind. Wir möchten der Skate- und Snowboardszene etwas zurückgeben und uns nicht mit irgendjemandem batteln.

„Es geht auch nicht einfach darum, etwas zu verkaufen, es geht um die Lebenseinstellung und die Leidenschaft zum Sport.“

„Für mich bedeutet das Freiheit, keine Vorurteile, man nimmt die Menschen, wie sie sind. Mich interessiert auch nicht, wo jemand herkommt.“

Skater Simon steht in seinem Laden (Foto: SWR)

„Und gerade auch für die Kids möchte ich den Sport ermöglichen.“

„Mein Kleiner ist jetzt ein halbes Jahr alt, der Große ist fünf geworden. Er bekommt jetzt sein zweites Snowboard, hat schon zwei Skateboards daheim. Ich versuche einfach, das mitzugeben. Er erlebt mit uns den Traum, den Spaß am Brettsport.“

Rollen mit den Jungs

„Meine Jungs, die hier im Laden arbeiten, sind zum Teil fest im Berufsleben und arbeiten hier nebenher, weil es für die auch nicht nur Arbeit, sondern viel Leidenschaft ist. Und wenn man dann mal zusammen auf dem Berg ist oder man zusammen eine Runde rollen geht, das ist dann mehr als ein normales Arbeitsverhältnis.“

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