STAND
AUTOR/IN

„Ich töte nicht aus Lust. Im Gegenteil, ich spüre dabei Demut und Respekt für das Leben.“

Der 28-jährige Boray Krätz ist jeden Tag in seinem Revier im Kreis Neuwied unterwegs. Auf seinen langen Spaziergängen durch den Wald beobachtet er die Natur und genießt die Ruhe. Auf dem Hochsitz braucht er viel Geduld. Es dauert oft Stunden oder sogar mehrere Tage, bis er ein Tier vor die Flinte bekommt.

„Ich liebe diese Momente morgens im Wald. Es ist für mich ein großes Geschenk, so nah mit der Natur zusammenarbeiten zu dürfen.“

Im Winter ist es aber in seinem Revier an mindestens zwei Tagen vorbei mit der Ruhe. Dann, wenn er zusammen mit befreundeten Jägern zur Drückjagd bläst. „Drückjagden müssen einfach sein. Nur so können viele Wildschweine, Rehe und Füchse in wenigen Stunden erlegt werden“, sagt Krätz:

„Wenn wir das nicht machen, vermehren sich die Tiere unkontrolliert, weil sie das ganze Jahr über Nahrung finden und keine natürlichen Feinde mehr haben.“

Mehr Heimat

Montabaur

Als Muslima bei der Caritas

Wegen ihres Glaubens machen Musliminnen manchmal die Erfahrung, bei Arbeitgebern abgelehnt zu werden. Auch Merve. Doch jetzt arbeitet sie in einer katholischen Einrichtung.  mehr...

Kaisersesch

Max spendet seine Haare

Max aus Kaisersesch hat seine Haare zwei Jahre lang wachsen lassen, um sie zu spenden. Krebskranke Kinder kriegen so Perücken und Max ist froh, etwas Gutes getan zu haben.  mehr...

Annas Kampf gegen die Angst

Anna aus Koblenz leidet unter einer Angst- und Panikstörung. Nach einer erfolglosen Therapie versucht sie, sich selbst zu helfen – auf Instagram tauscht sie sich mit anderen aus.  mehr...

Erzähl uns Deine Story

Du kennst jemanden, dessen Geschichte wir unbedingt erzählen müssen oder Du hast selbst etwas zu erzählen? Dann sende uns einen Hinweis.  mehr...

Folg uns auf Instagram

SWR Heimat BW
💓Wir lieben das echte Leben
🌎Menschen in BaWü
🎥Geschichten und Gefühle
💫Ganz normal bis abgefahren  mehr...

Das Heimat-Team stellt sich vor

Heimat Team  mehr...

STAND
AUTOR/IN