Warum Henry seine Selbstständigkeit manchmal verflucht

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Mit Experimenten in seiner WG-Küche fing Henry aus Karlsruhe an, jetzt betreibt er ein Start-Up. Aber die Selbstständigkeit hat auch einen Preis.

„Ich komme aus Karlsruhe und produziere auch in Karlsruhe, weil ich mit dieser Stadt einfach wahnsinnig verbunden bin. Das ist meine Heimat.“

Henry, Firmengründer aus Karlsruhe

Neben seinem Doktor in Psychologie an der Uni in Ulm gründet Henry ein Label für Herren-Pflegeprodukte.

Pomade DIY: Alles fing in der WG-Küche an

In seiner WG wird er anfangs dafür verflucht: In der Küche experimentiert er Tag und Nacht mit verschiedenen Zutaten und Düften, bis er die perfekte Mischung gefunden hat.

Das erste Produkt: ein Haarwachs. Aber er bleibt nicht stehen, will mehr daraus machen, bietet Haarwachs an, auch Bartöl, dann den passenden Kamm oder Herren-Westen, um den hippen Style zu komplettieren.

Vintage-Style für Männer: Aussehen wie ein Gentleman

Alles im Gentleman-Look. Für Henry sei es der größte Erfolg, so sagt er, wenn ihm ein Unbekannter erzählt, wie er tagtäglich sein Produkt benutzt.

Denn er ist regelrecht besessen von seinem Start-up. „Es gibt Tage, die du verfluchst! Du musst immer arbeiten und dir auch für keine Arbeit zu schade sein“, sagt er.

Der eigene Chef sein: Selbst und ständig

Aufgrund von mangelnder Zeit wenden sich einige Freunde von ihm ab. Seine Mutter steht aber immer hinter ihm und hilft auch mal mit, wenn Henry Hilfe braucht.

Aufhören steht für ihn niemals zur Debatte. „Du musst von deinem Produkt überzeugt sein. Du musst es jeden Tag lieben und dann lieben es auch andere.“

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