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Rieke Spang (Foto: SWR)

„Ich war ein Jahr in Kanada und habe dort das Arbeitsfeld eines Rangers kennengelernt. Da habe ich für mich immer gedacht: Mensch, das wär’s.“

Sein Berufsleben begann Hartmut Hoffmann dann aber zunächst im Metallbau. „Das habe ich aber nur einen Monat durchgehalten, bevor es für mich in die Forstwirtschaft ging.“ Seit vier Jahren ist Hartmut nun Ranger im Nationalpark Hunsrück-Hochwald – dem jüngsten Nationalpark Deutschlands. Auf etwa 10.000 ha erstrecken sich hier urige Wälder und eine artenreiche Tier- und Pflanzenwelt.

„Ganz wichtig für uns ist es, den Leuten nahezubringen: Wofür ist ein Nationalpark gut? Was ist ein Nationalpark? Welche Vorteile bringt er? – Viele Menschen haben Vorurteile, oder Angst davor, durch den Nationalpark eingeschränkt zu werden. Diese Ängste wollen wir nehmen.“

Der Hunsrück-Hochwald ist ein sogenannter Entwicklungsnationalpark, Schritt für Schritt überlässt man hier die Natur sich selbst. Für seltene und störungsempfindliche Tierarten wie Schwarzstorch, Schwarzspecht oder Wildkatze bietet der Park so ein ideales Zuhause.

Die Aufgaben von Park-Ranger Hartmut sind dabei so vielfältig wie sein Arbeitsplatz: Ranger-Touren, Umweltbildung, Renaturierung aber auch für die Verkehrssicherheit und Beschilderung des Parks ist er zuständig. „Außerdem arbeiten wir eng mit den Biologen zusammen, zum Beispiel beim Monitoring der Wildkatzen.“ Denn der Hunsrück ist eines des Hauptverbreitungsgebiete dieser bedrohten Wildtierart. Hartmut hat hier seinen absoluten Traumjob gefunden.

„Ich bin keinen Tag traurig, wenn ich morgens zur Arbeit gehen muss.“

Begleite Hochwald-Ranger Hartmut auf einer 360-Grad-Tour

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