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„Ich bin nie so freudig, so entspannt zur Arbeit gegangen und habe noch nie so wenig mit der Arbeit gehadert, wie in der Zeit, in der ich in der Landwirtschaft gearbeitet habe.“

Ingmar Jaschok wohnt und arbeitet mit seiner Familie auf dem Bornwiesenhof in Wilzenberg-Hußweiler im Hunsrück. Außerdem leben dort etwa 100 Hühner, 40 Kühe und ein paar Schweine. Über die Hof-Tiere berichtet Ingmar regelmäßig auf seinem Hofhuhn-Blog. Außerdem produziert er seinen eigenen Podcast mit Themen rund um die Landwirtschaft. Für seinen Blog wurde Ingmar jetzt sogar mit dem „Goldenen Blogger Award 2018“ ausgezeichnet. Bei seinen Berufskollegen kommt Ingmars Blog allerdings nicht immer so gut an. “Es gibt da ganz viel hochgezogenen Augenbrauen. Gerade in der Öko-Landwirtschaft lehnen viele Leute die Sozialen Medien komplett ab. Da wird das, was ich mache, schnell als Selbstdarstellung abgestempelt.” Dabei will Ingmar mit seinen Texten nicht nur zeigen, wie die Öko-Landwirtschaft funktioniert, sondern auch erklären:

„Ich habe einfach gemerkt, dass ein ganz großer Bedarf besteht, dass die Landwirtschaft sich öffnet und die Landwirte erklären, was sie machen. Und, dass dadurch die Menschen mehr über Bioprodukte wissen, außer, dass sie mehr kosten. Darüber versuche ich, auf eine Art und Weise, die gut verdaulich ist und auch nicht belehrend ist, aufzuklären.”

Tierlieb

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Mehr Heimat

Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
„Direkt nach dem Aufprall auf dem Felsboden habe ich gesehen, wie mein Handy leuchtend neben mir in einem Busch gelandet ist. Im Gegensatz zu mir, hat es keinen Kratzer abbekommen. Aber es hatte leider keinen Empfang.“ (Johannes, 36, aus Stuttgart)
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Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug werden. Nur mit einem Wasserbeutel, Sonnencreme, einem Handy und in kurzer Hose mit T-Shirt bekleidet, geht Johannes auf Bergwanderung. Doch als er auf dem Rückweg im Nebel plötzlich ins Leere tritt und rund 50 Meter in die Tiefe stürzt, ist für ihn klar: Das überlebe ich nicht.
Fall ins Bodenlose
„Es hat sich einfach viel zu lange angefühlt. Denn ich kenne das Gefühl des freien Falls – ich bin schon Bungee und Fallschirm gesprungen. Zum Glück haben wohl ein paar Äste meinen Fall gebremst. Noch Monate nach dem Unfall habe ich beim Zähneputzen Baumreste aus meinem Zahnfleisch gezogen.“ Wie durch ein Wunder überlebt Johannes den Sturz. Doch sein rechtes Sprunggelenk bekommt die komplette Wucht des Aufpralls ab.
Letzte Hoffnung: künstliches Sprunggelenk
Im Krankenhaus in Neuseeland wird er zwar gut versorgt, doch der Schaden am Knochen ist nicht wiederherstellbar. Johannes hat bis heute ununterbrochen Schmerzen. Ein künstliches Sprunggelenk aus der Schweiz ist seine letzte Hoffnung wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Um die kostspielige Operation zu ermöglichen, hat seine Schwester ein Spendenkonto auf einer Crowdfunding-Seite eingerichtet. „Bereits am 20. Januar wird meine langersehnte Operation stattfinden. Um die OP nicht aufs Spiel zu setzen, bin ich bereits seit einigen Tagen vorsorglich in Quarantäne.“  mehr...

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