Abkühlung für Mensch und Tier: Lea schwimmt mit Rentieren in der Nahe

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An heißen Tagen schwimmen gehen, das macht Lea gerne. Immer wenn sie Zeit hat, stürzt sich die Rentiertrainerin zusammen mit einem Rudel Rentiere in die Fluten der Nahe. „Für die Tiere und auch für mich ist das eine Abkühlung, die notwendig ist, bei diesen Temperaturen.“

Rentierwanderungen im Nahetal

Die Rentier-Alm im Nahetal ist Leas zweites Zuhause. Dort trainiert und pflegt sie die Rentiere Mari, Finn, Holly, Lou, Buddy, Lissi, Blitzen, Dancer und seit Mai 2018 auch den kleinen Mika. Mit ihnen können Besucher geführte Rentierwanderungen unternehmen. Auch wenn man es vielleicht nicht vermuten würde: Die Tiere fühlen sich auch in unserem Klima wohl und halten sich sogar lieber in der Sonne auf als im Schatten.

Aber die Rentiere gehen nicht nur wandern, hin und wieder sind sie auch bei Filmdrehs dabei. Dafür bringt Lea den neugierigen Tieren auch Kunststücke wie Pfötchen geben bei.

Jedes Rentier hat seinen eigenen Charakter

Jedes Rentier hat seinen eigenen Charakter. Die silbergraue Rentierdame Lissi verbringt viel Zeit mit Körperpflege, während Rentierbulle Dancer gerne Aufmerksamkeit hat und deshalb gerne durchs Filmset ‚tanzt‘. Die weiße Mari und ihr Junges Mika sind allerdings der ganze Stolz der Herde: Sie gelten in Skandinavien als Glücksbringer, denn einer Sage nach entstand die Welt aus einem weißen Rentier. Der kleine Mika traut sich noch nicht alleine ins Wasser, aber wenn Lea und die anderen Rentiere dabei sind, kann der Badespaß auch für ihn losgehen.