Im Einsatz für Menschen

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Heike aus Schwarzach ist eine echte Powerfrau: Sie hat einen Fulltime-Job, kümmert sich um ihre Familie, engagiert sich bei der Freiwilligen Feuerwehr und schenkt ehrenamtlich schwerbehinderten Menschen ihre Zeit.

„Ich bin mit einer gesunden Portion Optimismus gesegnet. Bei mir ist das Glas halb voll und nicht halb leer. Und meistens bin ich gut gelaunt.“

Heike, 50, Veranstaltungsmanagerin

"Ich merke momentan öfters meine Grenzen, auch vom Alter her. Aber es passt, es geht noch gut! In Kinderjahren habe ich viel angestellt: Ich war einmal mit acht oder neun bei meiner Tante in der Stadt zu Besuch. Ich fühlte mich da eingesperrt. Ich durfte nur raus, wenn jemand dabei war."

"Für mich war das Horror, ich war das nicht gewohnt."

Traktorfahren mit drei

Meine Mutter wusste oft nicht, wo ich war. Sie und mein Vater hatten einen Bauernhof. Als Kind saß ich schon mit drei auf dem Traktor, hinten dran der Kartoffelvollernter. Dann wurde der erste Gang eingelegt und ich bin der Kartoffelspur hinterhergefahren. Und dann fährt man stundenlang, völlig langweilig und auch nicht spaßig, aber das war der Job, den ich mit drei dann schon konnte.

Jeder Job ist wichtig

Während meiner Ausbildung zur Heilerziehungspflegerin habe ich geputzt, um die Kasse aufzupolieren. Und da habe ich mir gedacht: Das ist auch ein wichtiger Job, den man da macht. Jeder Job ist wichtig.

Bauchentscheidung Feuerwehr

Dass ich zur Feuerwehr gegangen bin, war eine Entscheidung aus dem Bauch heraus. Eigentlich war die Anfrage an meinen Mann, ob er nicht zur Feuerwehr will. Aber er konnte das gesundheitlich nicht mehr. Da habe ich mir gedacht: Das wäre doch was für mich, dann hätte ich eine Verbindung zu meinem Vater, der auch Feuerwehrkommandant war.“