Mit Luxusdusche in der Heckklappe - so reisen Mathis und Frank durch Deutschland

Dauer

Was muss ein Auto bieten, wenn man darin durch ganz Deutschland reist? Die Vans von Mathis und Frank haben jedenfalls eine ganz besondere Ausstattung.

„Mein Bus heißt ‚Rudi‘. Die Erstbesitzer - ein ganz süßes, altes Ehepaar - hatte einen Kfz-Mechaniker, der immer nach dem Bus geguckt hat. Das war der Rudi. Deswegen haben wir gesagt: Wir müssen den Bus ihm zuliebe so taufen.“

Frank, 30, Gestalter für visuelles Marketing aus Freiburg

Ein Bus wie kein Bus

„Der Bus ist von außen frisch lackiert, hat ein neues Roof-Rack, eine Dachbox, eine Solarplatte, extra Scheinwerfer, einen Fahrradträger mit Grill und Schaufel, einen Einbauschrank, ‘ne Sitzkonstruktion mit Heckauszug und eine integrierte Kühlbox. Ich hab‘ die Spüle neu eingebaut, Vorhänge genäht und sogar die Überzüge von den Kopfstützen gehäkelt!“

Ein Stück Zuhause

Die Liste von Franks Modifikationen an seinem VW-Bus T4 könnte noch ewig so weitergehen. Für ihn und seinen Kumpel Mathis sind ihre Autos mittlerweile mehr als nur ein Hobby: Sie sind ein Stück Zuhause zum Mitnehmen.

„Man ist flexibel, muss nichts gebucht haben, sich auf einer Reise nicht jeden Abend wieder irgendwo eingewöhnen und kann jeden Morgen aufs Neue entscheiden, wie der Tag aussehen soll.“

Frei sein

Eine Freiheit auf Rädern, die auch Mathis liebt: „Einmal hat ein Kumpel zu mir gesagt: ‚Komm, wir fahren spontan über Wochenende weg.‘ Da hab ich gesagt: Klar, ich muss nur noch packen. Und dann ist mir eingefallen: Moment, ich muss gar nicht packen. Ich hab‘ doch alles im Bus!“

Mission: Heimat

Auf ihrer zweimonatigen Tour durch Deutschland wollen sie ihre Heimat neu kennenlernen und so viel wie möglich frei stehen: „Nicht, weil wir Rebellen sein wollen“, sagt Frank, „sondern, weil die schönsten Plätze eben keine Campingplätze sind, sondern Orte mitten in der Natur. Aber es ist natürlich ganz wichtig, dass man die Natur respektiert und auch die Menschen, die dort leben.“