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Cossu aus Haslach im Kinzigtal fühlt sich am wohlsten, wenn er badisch redet. Der Comedian, Schauspieler, Rapper und Pädagoge identifiziert sich so mit seiner Heimat – dem Schwarzwald.

Rapper Cossu (Foto: Foto: Cossu)
Foto: Cossu

Von meinem Aussehen her habe ich wenig Verbundenheit zu meiner Heimat. Die Verbindung ist die Sprache, der Dialekt. Da fühle ich mich den Menschen direkt näher.

Heute lebt Lukas alias Cossu in Stuttgart, aufgewachsen ist er aber im Schwarzwald. Dort fühlt er sich wohl, vor allem weil seine Familie dort lebt. Wegen Corona sind die Besuche zu Hause aber weniger geworden. „Das vermisse ich schon sehr. Denn Familie war für mich schon immer das Wichtigste. Sie ist mein safe room.” Er ist auch nicht gerne allein, gemeinsame Erlebnisse sind für ihn besonders kostbar: „An einem Geburtstag meines Onkels haben wir alle durchgefeiert bis zum Morgen und dann zusammen im Schwarzwald den Sonnenaufgang geschaut. Das war ein heftiger Moment.“

Cossus Traum: Von seiner Kunst leben zu können 

Cossu hat Deutsch, Sport und Geografie studiert. In Stuttgart arbeitet er gerade an einer Ganztagesschule als Pädagoge. Sein Referendariat hat er bislang nicht gemacht. Denn sein größter Traum war es schon immer, von seiner Kunst leben zu können. Er ist Comedian, Schauspieler, aber auch Rapper. Dass Cossu gerade immer erfolgreicher wird und er so viele Anfragen für Auftritte und Interviews bekommt, kann er selbst noch gar nicht fassen. Er ist dankbar, dass sich sein Traum Schritt für Schritt zu erfüllen scheint. Außerdem sorgt der Erfolg für Abwechslung.

Ich möchte nicht immer dasselbe machen und in einen Trott kommen.

So individuell wie Cossu sein Leben lebt, so individuell möchte er auch seine Schüler und Schülerinnen behandeln. „Ich finde es wichtig, dass man jedes Kind als einzelnes sieht und es kein Massenunterricht ist. Das war bei mir nämlich so. Lehrer sein bedeutet für mich, die Kinder in ihrer Lebenseinstellung weiterzubringen.”

Cossu wünscht sich mehr Toleranz 

Ein Wert, den Cossu jedem gerne mitgeben würde, ist Toleranz. „Damit kann man ganz viele Probleme lösen. Auch dass man Dinge hinterfragt und nicht alles über einen Kamm schert.” Von der Gesellschaft wünscht er sich, dass sie „freundlicher zu sich selbst ist.”

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