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Mann steht in Wüste und hält den Daumen hoch (Foto: Miran Hussain)
Miran Hussain

Autos anhalten, nach Wasser betteln – das hat mir letztlich mein Leben gerettet.

Miran, 22, aus Freiburg

7450 Kilometer von Freiburg nach Pakistan. Miran ist das gelaufen. “Das hat so angefangen, dass ich gemerkt habe: Irgendwie reicht mir das Leben so nicht aus. Ich kenne die Welt gar nicht! Dann wollte ich losgehen und mal schauen, was die Welt so zu bieten hat.” 

Los geht’s auf eine zweijährige Reise 

Im Juni 2018 läuft Miran los, den ersten Teil gemeinsam mit seinem Bruder, der den Marsch nach 8 Wochen beendet. Wieso Pakistan? Mirans Vater ist dort geboren und aufgewachsen, ein Teil der Familie lebt immer noch dort. Miran ist insgesamt fast zwei Jahre lang unterwegs, auf dem Rückweg teilweise mit dem Rad.

Ich habe sehr viel durchgemacht und verstanden, was es heißt, alleine zu sein.

Miran hat auf seiner Reise einen 80-Liter-Rucksack dabei, in dem er ein Zelt, eine Isomatte, eine Stirnlampe, einen Campingkocher, einen Topf, ein Jagdmesser, eine gute Kamera und Kleidung transportiert. Spar-Ausrüstung - und trotzdem spürt er das Gewicht bei jedem Schritt. 

Gefährliche Situationen 

Auf der Reise gibt es einen Moment, der für Miran gefährlich wird: Bei 53 Grad in der Wüste, 37 Kilometer um ihn herum: nichts. Dehydration vorprogrammiert. “Ich dachte: Wenn ich jetzt hier sitzen bleibe, dann sterbe ich wahrscheinlich.” Also bettelt Miran nach Wasser und rettet sich dadurch das Leben. Er erreicht sein Ziel und kommt nach 14 Monaten bei seiner Familie in Pakistan an. 

Alles, was ich jetzt mache, hat eine andere Qualität, weil ich die Sachen viel besser verstehen kann. Wer ist bin. Ich habe so viel Klarheit. Diese paar Jahre haben sich so gelohnt. 

Auf seiner Reise macht er viele Aufnahmen und dokumentiert seine Erlebnisse.

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