Achtsamkeit im Alltag: Maria hört auf ihre innere Stimme

Achtsamkeit im Alltag: Maria hört auf ihre innere Stimme

Für Maria aus Freiburg eine wichtige Fähigkeit: die eigenen Grenzen kennen. Seit einiger Zeit achtet sie bewusst mehr auf ihr inneres Wohlbefinden.

„Ich habe inzwischen gelernt, nein zu sagen und mir mehr Zeit für mich zu nehmen. Ich höre auf meine innere Stimme.“

Zufallsbegegnung mit Maria, 34, aus Freiburg

Maria hat zufällig dieses Eckchen gefunden, windstill mit den wärmenden Steinen des Münsters im Rücken. „Die Sonne heizt meine Haut auf, die Kirchenglocken läuten und sorgen für ein wunderbares Klangbett. Ich glaube, ich spüre das Glockenschlagen durch die Steine. Vielleicht ist es aber auch mein eigener Herzschlag, der pulsiert.“

„Seit eineinhalb Jahren achte ich mehr auf mich und entschleunige.“

Maria hat lange in Hamburg am Theater gearbeitet. Dort hat sie auch eine Ausbildung in Gesang, Tanz und Schauspiel gemacht. Parallel zur Ausbildung hatte sie mehrere Engagements. „Das war so anstrengend, wie im Hamsterrad, ich war am Rande des Burnouts. Nach einigen Jahren habe ich gelernt, nein zu sagen und mir mehr Zeit für mich zu nehmen.“ Maria liebt es, zu schreiben. „Mein erstes Buch habe ich vor Kurzem im Selbstverlag veröffentlicht. Es ist eine Mischung aus Science-Fiction und Fantasy. Grob gesagt Gut gegen Böse. Wenn ich nicht schreibe, dann schaue ich manchmal auch einfach nur stundenlang aus dem Fenster oder liege auf dem Bett. Ich nehme mir diese Auszeit und lade meine Ressourcen auf.“

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