Jürgen macht Skifahrer am Feldberg glücklich

Jürgen macht Skifahrer am Feldberg glücklich

Jürgen aus Freiburg fährt jede Nacht acht Stunden mit der Pistenraupe. Seine Mission: Er macht die Skipisten auf dem Feldberg startklar für den nächsten Tag. Ohne ihn wären Boarden und Skifahren tagsüber nicht möglich.

„Es ist purer Nervenkitzel, mit dem Teil zu fahren.“

Jürgen, 28, Pistenbullyfahrer am Feldberg

Seine Maschine hat knapp 500 PS und wiegt etwa 12 Tonnen. „Ich habe vorher schon am Lift gejobbt und wollte eigentlich immer mit der Maschine fahren. Mich fasziniert, mit welcher gewaltigen Kraft sie riesige Schneemassen vor sich herschieben kann.“

Was man als Pistenbullyfahrer braucht? Einen Führerschein, eine Einweisung in die Bedienung der Maschine und jede Menge Geschick: Alleine mit der rechten Hand bedient Jürgen 24 verschiedene Funktionen.

Und an manchen Stellen kommt der Pistenbully sogar nur mit Hilfe von dicken Stahlseilen die steilen Hänge nach oben.

„Das kann für Skifahrer gefährlich werden, die nachts noch die Piste runterfahren.“

„Ab 17:00 Uhr sind die zwar gesperrt, aber das wird von den meisten Skifahrern ignoriert. Da wird in einer Hütte eingekehrt und nach drei, vier oder fünf Bieren doch nochmal die Piste runtergefahren. Das ist eigentlich unverantwortlich. Wenn die in das Seil reinfahren, sind sie wahrscheinlich das letzte Mal Ski gefahren.“

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