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Anna Pöhler (Foto: SWR)
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„Es ist manchmal echt schwer ich selbst zu sein. Die anderen schauen so bemitleidend. Das ist total nervig.“

In die Schule gehen, Hausaufgaben machen, Gitarre spielen. Was für andere alltäglich ist, verlangt von Elouise volle Konzentration und große Anstrengungen. Die 13-jährige leidet unter Narkolepsie, einer seltenen Schlafkrankheit. Die kann sie jederzeit erwischen.

„Ich merke es, indem mir schlecht wird. Ich krieg Bauchschmerzen. Es tut mir alles weh. Dann weiß ich: Jetzt kommt ein Anfall. Jetzt schlaf ich ein.“

An schlechten Tagen kippt Elouise bis zu 15 Mal um. Dann fährt sie sicherheitshalber mit dem Rollstuhl in die Schule. Der gibt ihr Halt. Das Schlimmste für Elouise: Die Blicke der anderen Schüler*innen. Mutter Ilona hat ihren Job aufgegeben, um sich ganz um ihre Tochter kümmern zu können. Weil Elouise jederzeit einschlafen könnte, braucht sie etwa Hilfe beim Anziehen oder Duschen.

„Ich fühle mich unwohl dabei. Weil die meisten alles selber machen können und ich dabei Hilfe brauche. Das ist einfach schlimm für mich selbst.“

In Deutschland leiden etwa 40.000 Menschen an der seltenen Krankheit, sie gilt als nicht heilbar, kann aber mit oder ohne Medikamenten therapiert werden. Elouise bekommt tagsüber starke Aufputschmittel, nachts Beruhigungsmittel, um wieder runterzukommen. Nebenwirkung: Heftige Alpträume. Elouise träumt regelmäßig davon, auf verschiedenste Arten und Weisen umgebracht zu werden. Dann muss ihre Mutter sie irgendwann aufwecken und beruhigen. Die Krankheit zermürbt die Teenagerin. Ihr größter Wunsch: gesund sein zu dürfen. „Für meinen späteren Weg wünsche ich mir, dass es irgendwann ein Heilmittel gibt und dass ich einfach mehr machen kann. Dass ich einen Beruf machen kann, den ich möchte. Zum Beispiel Polizistin werden oder Anwältin.“

Mehr Heimat

Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
„Direkt nach dem Aufprall auf dem Felsboden habe ich gesehen, wie mein Handy leuchtend neben mir in einem Busch gelandet ist. Im Gegensatz zu mir, hat es keinen Kratzer abbekommen. Aber es hatte leider keinen Empfang.“ (Johannes, 36, aus Stuttgart)
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Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug werden. Nur mit einem Wasserbeutel, Sonnencreme, einem Handy und in kurzer Hose mit T-Shirt bekleidet, geht Johannes auf Bergwanderung. Doch als er auf dem Rückweg im Nebel plötzlich ins Leere tritt und rund 50 Meter in die Tiefe stürzt, ist für ihn klar: Das überlebe ich nicht.
Fall ins Bodenlose
„Es hat sich einfach viel zu lange angefühlt. Denn ich kenne das Gefühl des freien Falls – ich bin schon Bungee und Fallschirm gesprungen. Zum Glück haben wohl ein paar Äste meinen Fall gebremst. Noch Monate nach dem Unfall habe ich beim Zähneputzen Baumreste aus meinem Zahnfleisch gezogen.“ Wie durch ein Wunder überlebt Johannes den Sturz. Doch sein rechtes Sprunggelenk bekommt die komplette Wucht des Aufpralls ab.
Letzte Hoffnung: künstliches Sprunggelenk
Im Krankenhaus in Neuseeland wird er zwar gut versorgt, doch der Schaden am Knochen ist nicht wiederherstellbar. Johannes hat bis heute ununterbrochen Schmerzen. Ein künstliches Sprunggelenk aus der Schweiz ist seine letzte Hoffnung wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Um die kostspielige Operation zu ermöglichen, hat seine Schwester ein Spendenkonto auf einer Crowdfunding-Seite eingerichtet. „Bereits am 20. Januar wird meine langersehnte Operation stattfinden. Um die OP nicht aufs Spiel zu setzen, bin ich bereits seit einigen Tagen vorsorglich in Quarantäne.“  mehr...

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Luca war ein Frühchen und wog bei Geburt nur 1.000 Gramm. Seine Mutter litt am HELPP-Syndrom, einer Schwangerschaftsvergiftung. Trotz Frühgeburt ist Luca heute gesund und fit.  mehr...

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