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Stefanie Zohm (Foto: SWR)
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Heute beginnen in Rheinland-Pfalz die Winterferien. Grund genug #DANKE zu sagen und zwar an Swetlana Riesen (38) aus Bad Hönningen. Sie hat sich nicht einfach nur darüber aufgeregt, dass sich manche Autofahrer nicht um Schulkinder scheren, sie ist zur Tat geschritten. Seit Oktober lotst sie morgens regelmäßig die Grundschüler auf ihrem Schulweg über den Zebrastreifen auf der Rudolf-Buse-Straße. Denn der Übergang ist nicht ohne:

„Vor kurzem wurde nachmittags ein Kind angefahren.“

berichtet Swetlana Riesen. Als ihr Sohn (6) allein zur Schule gehen wollte, war ihr das deswegen erst zu heikel. Also hat sich die zweifache Mama einfach die Warnweste aus dem Auto geschnappt und auf eigene Faust mit dem Lotsendienst begonnen. Die Schulleitung in Bad Hönningen war begeistert von Swetlanas Engagement und besorgte ihr rasch eine professionelle Warnweste samt Kelle. Aber so ganz wohl ist der Lotsin oft nicht, wenn sie sich den Autos in den Weg stellt.

„Einmal hat sich ein Autofahrer in Eile noch über den Gehweg vorbeigedrängt.“

erzählt sie. „Ich verstehe nicht, dass die Autofahrer oft so drängeln und sich so wenig Zeit nehmen.“ Doch die Sicherheit der Kinder und die schönen Momente machen das wieder wett: „Wenn ich weiß, die Kinder sind alle gesund in der Schule, dann ist das ein gutes Gefühl.“

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Überlebenskampf: Sturz aus 50 Metern überlebt

Eine Bergwanderung in Neuseeland wird für Johannes aus Stuttgart fast zum Todesurteil. Er stürzte 50 Meter in eine Schlucht und musste sich daraufhin über 20 Stunden schwerverletzt durch die Wildnis kämpfen. Er überlebt, leidet aber noch heute unter den Folgen seiner Verletzungen.
„Direkt nach dem Aufprall auf dem Felsboden habe ich gesehen, wie mein Handy leuchtend neben mir in einem Busch gelandet ist. Im Gegensatz zu mir, hat es keinen Kratzer abbekommen. Aber es hatte leider keinen Empfang.“ (Johannes, 36, aus Stuttgart)
.
Eigentlich sollte es nur ein kurzer Ausflug werden. Nur mit einem Wasserbeutel, Sonnencreme, einem Handy und in kurzer Hose mit T-Shirt bekleidet, geht Johannes auf Bergwanderung. Doch als er auf dem Rückweg im Nebel plötzlich ins Leere tritt und rund 50 Meter in die Tiefe stürzt, ist für ihn klar: Das überlebe ich nicht.
Fall ins Bodenlose
„Es hat sich einfach viel zu lange angefühlt. Denn ich kenne das Gefühl des freien Falls – ich bin schon Bungee und Fallschirm gesprungen. Zum Glück haben wohl ein paar Äste meinen Fall gebremst. Noch Monate nach dem Unfall habe ich beim Zähneputzen Baumreste aus meinem Zahnfleisch gezogen.“ Wie durch ein Wunder überlebt Johannes den Sturz. Doch sein rechtes Sprunggelenk bekommt die komplette Wucht des Aufpralls ab.
Letzte Hoffnung: künstliches Sprunggelenk
Im Krankenhaus in Neuseeland wird er zwar gut versorgt, doch der Schaden am Knochen ist nicht wiederherstellbar. Johannes hat bis heute ununterbrochen Schmerzen. Ein künstliches Sprunggelenk aus der Schweiz ist seine letzte Hoffnung wieder in ein normales Leben zurückzukehren. Um die kostspielige Operation zu ermöglichen, hat seine Schwester ein Spendenkonto auf einer Crowdfunding-Seite eingerichtet. „Bereits am 20. Januar wird meine langersehnte Operation stattfinden. Um die OP nicht aufs Spiel zu setzen, bin ich bereits seit einigen Tagen vorsorglich in Quarantäne.“  mehr...

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Leben retten, ganz einfach

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