Letzte Rettung Spenderlunge – Folgen eines gefährlichen Gendefekts

Dauer

„Nach einer halben Runde auf dem Sportplatz bin ich fast zusammengebrochen. Die Sportlehrerin hat dann immer mit mir geschimpft und hat gesagt, ich würde nicht richtig atmen.“

Mechthild Wolsfeld hatte damals ständig schmerzen in der Lunge, aber keiner nahm das so richtig ernst, auch sie selbst nicht. Sie lebte ein “normales“ Leben, doch das war es nicht. „Mir war ständig schwindelig und ich bekam Atemnot.“ Kurz vor ihrem fünfzigsten Geburtstag ging dann gar nichts mehr. Die Ärzte stellen endlich fest, was ihr fehlte. Sie hat einen Gendefekt, der die Lunge schädigt – eine Spenderlunge war der einzige Ausweg. 2014 dann die rettende Nachricht: Es gab eine passende Spenderlunge.

„Ich wusste für mich, dass ich das überleben würde. Für mich kam gar nichts anderes in Frage.“