Landwirt drohen Einbußen durch Dürre

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Landwirt Manfred Zelder aus Wittlich steht auf seinem Maisfeld und muss eine Entscheidung treffen. Den mickrigen Mais ernten und den Schaden so klein wie möglich halten oder stehen lassen, auf Regen hoffen und die ganze Ernte aufs Spiel setzen. Der Sommer ist lang, er ist heiß, trocken und deshalb für viele Landwirte und ihre Höfe eine echte Belastung.

„Das ist auch für mich ein Novum nach 40 Jahren Berufserfahrung. Das Schlimme ist für mich, man kann nichts dagegen tun.“

Am Ende erntet Zelder lieber. Zu groß ist ihm das Risiko. „Wir hoffen natürlich, dass das jetzt eine einmalige Erscheinung ist.“ Wenn solche Dürreperioden zweimal in zwei Jahren auftreten, dann werde es höchst dramatisch. Dann ginge es an die Existenz, sagt der Landwirt aus der Eifel.

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