„In Schwäbisch kann ich mich viel besser ausdrücken.“

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Schwäbin aus Leidenschaft, das ist Ingrid aus Tettnang. Allerdings musste sich die Kabarettistin diese Liebe zum Schwäbischen erst erarbeiten.

„Ich muss zugeben, mit 16 habe ich mich manchmal für meinen Dialekt geschämt.“

Ingrid, Kabarettistin aus Tettnang

„Das klingt so grob, dachte ich damals. Es hatte auch damit zutun, dass in den Ferien immer ein Junge aus Duisburg zu Besuch kam und der hat sich über meinen Dialekt lustig gemacht. Zum Beispiel als ich gesagt habe, dass ich noch meinen Kittel holen müsse, da hat er richtig abgelacht.“

Doch die lautmalerische Qualität des schwäbischen Dialekts hat Ingrid Koch mit den Jahren überzeugt. Genauso wie die vielen verschiedenen Färbungen, von Stuttgart bis zum Bodensee. Heute liebe sie das Schwäbische, sagt die Kabarettistin, es habe etwas sehr Warmes. Nicht umsonst ist der Dialekt auch die Sprache ihres Humors geworden.

„In Schwäbisch kann ich mich viel besser ausdrücken.“

Geboren ist Ingrid in Tettnang, nicht weit vom Bodensee entfernt. Dort lebt sie auch heute noch. „Ich liebe meine Heimat und bin auch ein bisschen patriotisch“, sagt sie, „egal in welche Richtung ich in Tettnang gehe, es ist einfach überall schön.“

Natürlich liebe sie auch den Bodensee, erklärt sie. „Kürzlich habe ich noch einen Ausflug auf einem der Kursschiffe gemacht. Es war so traumhaft schön. Herrlich wie sich die Berge umgeben von Wolken gezeigt haben.“

„Ein Bühnenbild par excellence!“

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