Wie Daniel mit der Alkoholsucht seines Vaters klar kam

Dauer

Daniels Vater war schwer alkoholkrank, immer wieder schlägt er ihn, Daniels kleine Schwester und die Mutter. Doch als sein Vater im Sterben liegt, verzeiht ihm Daniel.

"Mein Lieblingsort ist die Lkw-Kabine. Ich bin sehr, sehr gerne da drin. Es gibt mir das Gefühl von Freiheit und es bringt mich meinem Traum näher, Fernfahrer zu werden."

Daniel, 18, aus Radolfzell

"Mein Leben, das war eigentlich bisher recht hart. Gerade wegen meinem Vater und der Alkoholkrankheit, die er hatte. Es ist schlimm mitzukriegen, dass Eltern sich so streiten, dass sie sich weh tun.

Einfach nur weg

"Wenn mein Vater ausgetickt ist, meine Mutter, meine kleine Schwester und mich geschlagen hat, bin ich quer durchs Haus gerannt, weil ich einfach nur wegwollte."

Verzeihen und Vergeben

"Als mein Vater im Sterben lag, habe ich ihm verziehen. Ich habe einen kleinen Lastwagen-Kipper selber gebaut, den er früher auch mal gefahren hat und habe ihn mit ins Grab gegeben.

Die Zukunft

"Jetzt mache ich eine Ausbildung zum Kraftfahrzeug-Mechatroniker in der Fachrichtung Nutzfahrzeuge, doch mein Ziel ist es, Fernfahrer zu werden."

Über Daniel

Als Daniel sechs Jahre alt ist, trennen sich seine Eltern. Der Grund: die Alkoholerkrankung seines Vaters. Im Jahr 2017 verliert Daniels Vater schließlich den Kampf gegen den Alkohol. Doch allen Verletzungen zum Trotz träumt Daniel von einem Leben als Fernfahrer - so wie einst sein Vater.

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