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Ömer konnte den Traum vom Fußballspielen seiner Behinderung wegen nicht verwirklichen. Dafür ist er jetzt Motivationscoach für die, die seine Leidenschaft ausüben können.

„Du musst immer daran glauben: Es gibt immer einen Weg. Und letztendlich hat mich dieser steinige Weg dorthin geführt, wo ich jetzt bin.“

Ömer, 41, aus Aulendorf

Die Behinderung annehmen

„Ich wurde drei Monate zu früh geboren und hatte dabei zu wenig Sauerstoff. Außerdem habe ich eine falsche Spritze bekommen. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, es spielt keine Rolle. Aber letztendlich denke ich, dass ich damit gut klarkomme. Und ich bin auch ein sehr gläubiger Mensch. Ich denke, dass Allah genau gewusst hat, dass er mir diese Behinderung auftragen kann, weil er genau weiß, dass ich damit umgehen kann. Und das ist doch das, was mich einzigartig macht.“ Ömer lächelt."

Lange Hoffnung auf den großen Traum

„Mein Ziel war schon immer, Fußballspieler zu werden. Wir wohnten in der Nähe eines Fußballplatzes und sind immer zu den Spielen gegangen. Vor den ganzen Operationen, die ich über mich ergehen lassen musste, hat man mir oft Hoffnung gemacht und gesagt, dass ich wieder gesund werde – was aber nicht so war. Letztendlich ist es bei der Hoffnung geblieben."

Das Beste daraus machen

"Fußball hat mir trotzdem viel Normalität verschafft. Du bist auf dem Platz im Endeffekt nie als behindert gesehen worden oder als eingeschränkt. Der Rollstuhl war nicht mehr als ein Beinersatz. Wenn ich Fußballmannschaften coache, dann ist das für mich eine Art, beim Fußball mitzuspielen. Du musst ja irgendwie deine Gefühle rauslassen, irgendwie mitgehen."

"Den Männern mache ich immer deutlich, dass sie sich glücklich schätzen sollen, dass sie diesen Sport ausüben dürfen im Gegensatz zu mir. Das motiviert sie.“

Ömer, Motivationscoach aus Aulendorf

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