Jung Vater werden: Das war Manuels Weg

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Manuel aus Tettnang war 19, als er Vater wurde. Und auch wenn der Spagat zwischen Familie und Beruf für ihn nicht immer ganz einfach ist: Seine Tochter bedeutet ihm alles.

„Am wichtigsten ist mir meine Tochter. Vor allem, immer für sie da zu sein.“

Manuel, 23, Vater

Als seine Tochter Lara geboren wurde, hatte Manuel gerade erst seine Ausbildung als Koch beendet und fing in einer Gaststätte am Bodensee an zu arbeiten. Während dort im Sommer Hochkonjunktur herrscht, wird es im Winter ruhiger, die Gaststätte bleibt geschlossen.

Spagat zwischen Arbeit und Familie

Manuel liegt besonders am Herzen, dass er so viel Zeit wie möglich mit seiner Tochter verbringt. „Das ist vor allem im Winter wichtig, weil sie im Sommer ja quasi nichts von mir hat. Wenn ich dann abends Feierabend habe, dann schläft sie schon.“

Mit Laras Mutter ist Manuel nicht mehr zusammen. „Wir haben uns halt einfach getrennt, weil wir nicht mehr so gut miteinander klargekommen sind.“

Familiäre Hilfe

Seine Familie unterstützt ihn nach besten Kräften. Auch Manuels Mutter Tanja war jung, gerade mal 20, als sie ihn bekam. Sie steckte damals in einer Ausbildung zur Kinderkrankenschwester. In der Zeit war ihr Sohn viel bei seinen Großeltern Daniela und Bruno. Später zog Manuel sogar zu ihnen, weil seine Mutter wegen ihrer Arbeit wenig Zeit hatte und er Oma und Opa sehr vermisste. Mit ihnen war er auch oft im Urlaub, im Lieblingsland seiner Oma: Italien.

Am Lago Maggiore haben seine Großeltern ein Grundstück. Über seine Oma sagt Manuel: „Meine Oma ist wahrscheinlich keine typische Oma. Sie hat ihre Hobbys und vor allem auch jetzt noch ihre Träume. Sie möchte irgendwann komplett nach Italien auswandern, beziehungsweise auf ihrem dortigen Grundstück als Selbstversorger autark leben.“