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Ein Schwan fliegt über Schloss Chenonceau. Luftaufnahme

SENDETERMIN So, 23.8.2020 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Wildes Frankreich

Von den sanften Hügeln der Provence über die sturmerprobten Klippen der Bretagne bis zu den manikürten Gärten des Schlosses Chenonceau - überall haben auch Wildtiere ihr Refugium.

Die Schicksalsklippen der Seevögel

Die zerklüftete Küste der Bretagne ist die Bühne für einen entscheidenden Moment im Leben einer jungen Trottellumme. Diese unglaublichen Seevögel können 6.000 Kilometer weit fliegen und 180 Meter tief tauchen. Wenn für ein Küken die Zeit gekommen ist, das Nest zu verlassen, muss es von einer Klippe in die Tiefe springen.

Barocke Pracht

Durch das Herz Frankreichs verläuft das Tal der Loire, eine Landschaft von außerordentlicher Schönheit, in der über die Jahrhunderte viele Könige ihre Prachtbauten errichten ließen. Ausgerechnet den berühmten Brückenbögen des Schlosses Chenonceau hat sich ein Schwanenpärchen zum Ort der Familiengründung ausgesucht.

Tierische Park-Retter

Tierische Mitbewohner bevölkern auch den berühmten geometrischen Barockpark der Königs-Mätresse Diana von Poitiers. Die Aktivitäten des Igels sind hier bei den Gärtnerinnen und Gärtnern gern gesehen - schließlich wirken die Igel dem Schneckenfraß entgegen, der den komplizierten Pflanzenornamenten zusetzt.

Landschaften in magischem Licht

Die Provence ist ein Landstrich voller Farben und Düfte, dessen spezielles Licht einige der größten Maler in den Bann gezogen hat. Weiter im Süden erheben sich die Gebirge des Esterel und das Massif des Maures. Hier ist es warm genug für Schildkröten.

Paradies für Ginsterkatze und Kranich

Ein scheues Tier, das man nur selten zu Gesicht bekommt, lebt im Gebiet des Massif Central: die Ginsterkatze. In Arjuzanx wurde die alte Braunkohlegrube zum Kranich-Paradies. Eine Gruppe von Kranichen macht sich auf ihren alljährlichen Weg zum Schutzgebiet. 50.000 Vögel versammeln sich dort jeden Winter.

Wildponys, Wölfe und Bären

Wo die Pyrenäen auf den Atlantik treffen, erstreckt sich das Baskenland - voller Farben und sanfter Hügel. Hier leben, weitgehend sich selbst überlassen, die Herden der Pottock-Ponys. In den Zentral-Pyrenäen wurden Braunbären wieder angesiedelt, die Wölfe kamen von selbst zurück. Ihre Rückkehr lässt eine uralte Tradition wiederaufleben: Die Schäferei mit Hilfe der traditionellen Pyrenäenberghunde.

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So, 23.8.2020 | 20:15 Uhr

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