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Luftaufnahme Himmelsstürmer 2014

SENDETERMIN So, 29.9.2019 | 15:10 Uhr | SWR Fernsehen

Gartenschauen im Remstal Wenn Städte aufblühen

Gartenschauen sind Erfolgsgeschichte und Experimentierfläche zugleich. Von der Flusslandschaft bis zu Wohnmodellen der Zukunft geht man in Heilbronn und im Remstal neue Wege.

Symbiose von Stadt und Garten in Heilbronn

Durch die Bundesgartenschau will Heilbronn wachsen und zugleich lebenswerter werden. Auf einer ehemaligen Industriebrache im Zentrum entsteht ein Gelände, das zwei Ausstellungen vereint, eine Gartenausstellung und eine bewohnte Stadtausstellung, die die Zukunft des Wohnens erforscht. Das gab es vorher nicht.

Fluss-Begegnungen im Remstal

Bei der Remstal-Gartenschau rückt keine Stadt, sondern ein Fluss in den Fokus. Das Konzept ist ebenso kühn wie das in Heilbronn: Auf einer Länge von mehr als 80 Kilometern von der Quelle der Rems bis zu deren Mündung richten 16 Kommunen gemeinsam eine Gartenschau aus. 80 km Radwege, 220 km Wanderwege und 20 Bootsanlegestellen laden Besucherinnen und Besucher dazu ein, das Gelände sportlich zu erkunden. Es ist von der Ausbreitung her die längste Gartenschau, die es bislang gab.

Erfolgsmodell Gartenschau

Die Seilbahn auf der Bundesgartenschau 2011 in Koblenz wurde zum Glücksbringer. Anfangs herrschte große Skepsis in der Stadt, aber seit der Jungfernfahrt der Bahn nahm die Akzeptanz der Gartenschau in der Bevölkerung zu. Die hohe Identifikation der Bürger machte Koblenz mit 3,5 Millionen Besuchern zur erfolgreichsten Bundesgartenschau seit den 1990er Jahren. In Schwäbisch Gmünd hält die Landesgartenschau den Besucherrekord aller vorangegangenen Landesgartenschauen. Seit der Stauferstadt 2014 ein grünes Herz eingepflanzt wurde, geht es aufwärts.

Was ist das Geheimnis von Gmünd? Und wie lässt sich der Erfolg von Koblenz und Gmünd in Heilbronn und im Remstal wiederholen?

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So, 29.9.2019 | 15:10 Uhr

SWR Fernsehen