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Ausrufer mit Glocke und Uniform auf dem Dorf unterwegs

SENDETERMIN Mi, 1.1.2020 | 5:55 Uhr | SWR Fernsehen

Unglaublich, was es im Südwesten alles gab

Schwarz-weiß war nur das Fernsehbild, das Leben im Südwesten war ausgesprochen bunt und vielfältig, in den 1950er und 1960er Jahren, als das Fernsehen noch jung war.

Von "Scheintoten" bis "Promille-Grenze"

Reporterinnen und Reporter fanden die erstaunlichsten Geschichten: 1969 konstatiert ein Leichenbeschauer den Tod einer Krankenhaus-Patientin. Als er vom Mittagessen zurückkommt, ist das Leichenschauhaus leer - der vermeintliche Witwer stellt fest: "Die lebt doch!" Wie ein Hobby zur Besessenheit werden kann, zeigte die "Abendschau": Ein Karlsruher Studienrat sammelte über 300 Oldtimer und über 500 Motorräder und stationierte sie in Kellern, Hallen, Scheunen.
Als erstmals wissenschaftlich erforscht wird, inwieweit Bier fahruntüchtig macht, ist die Reporterin dabei. Resultat: 1,5 Liter Bier ist gleich ein Promille. Die Promille-Grenze liegt bei 1,5 Prozent. Also: Fahrtüchtig.

Geschichten von damals

Der berufliche Alltag - heute wie damals Thema. Scherenschleifer, Ausrufer, Fahrstuhlführer, Bahnschrankenwärter - sieht man ihnen bei der Arbeit zu, scheinen die 1960er Jahre länger zurückzuliegen als rund 50 Jahre.

Luxus Fernsehen

Wer damals einen Fernseher haben wollte, der brauchte eine Betriebsgenehmigung von der Post. Und musste rund zwei Monatsgehälter für ein neues Gerät ausgeben. Das neue Medium machte Freude, hatte aber nicht nur Freunde. Mahnend warnte das Fernsehen 1962 davor, dass Kinder durch den TV-Konsum in der Schule einschlafen würden und riet, Kindern unter sechs Jahren Fernsehen generell zu verbieten.

Liebevoller Blick zurück

Die Fernseh-Wundertüte erzählt aus dem Alltag im Südwesten. Von Beruf, Freizeit, von den Menschen. Ihren Hobbys, ihren kleinen Problemen. Und das immer mit einem liebevollen Blick auf diese Zeit.

Sendung vom

Mi, 1.1.2020 | 5:55 Uhr

SWR Fernsehen