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Teddybären in allen Variationen

SENDETERMIN So, 26.11.2017 | 10:45 Uhr | SWR Fernsehen

Die Steiffs in Giengen Königreich der Kuscheltiere

Steiff ist einer der großen Namen in der Welt des Spielzeugs. Doch das Geschäft des Traditionsunternehmens in Giengen an der Brenz beschränkt sich nicht auf Stofftiere.

Die Mutter des Teddybären

Der Name von Firmengründerin Margarete Steiff ist mit dem guten alten Teddybären untrennbar verbunden. An Kinderlähmung erkrankt, erkämpft sich die Unternehmerin aus Giengen an der Brenz das nötige Kapital für eine Nähmaschine, die zum Grundstein der späteren Firma wird. Ihr erstes kleines Filzgeschäft baut sie nach und nach zu einem Weltkonzern aus. Vor allem ihre Entwicklung von Teddybären bringt den kommerziellen Durchbruch.

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Spielzeugfabrikant aus Giengen

Steiff- die Teddy-Manufaktur

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Firmengründerin Margarete Steiff: In Giengen an der Brenz eröffnet sie ihr erstes kleines Filzgeschäft, das sie nach und nach zu einem Weltkonzern ausbaut.

Firmengründerin Margarete Steiff: In Giengen an der Brenz eröffnet sie ihr erstes kleines Filzgeschäft, das sie nach und nach zu einem Weltkonzern ausbaut.

Das historische Firmengebäude von Steiff aus dem Jahre 1902

Im Jahr 1904 produzierte Steiff den ersten Teddybären der Welt, bei Sammlern unter dem Kürzel PB28 bekannt.

Stofftiere in allen Variationen machen die Marke Steiff weltbekannt.

In der Manufaktur von Steiff ist fast alles Handarbeit.

Großtiere werden noch immer in Giengen gefertigt.

Garnieren nennen sie bei Steiff diese letzten Schritte in der Fertigung.

Richard Steiff, der Großneffe von Margarete Steiff, auf einem Original-Steiff-Ruderrenner.

Seit einigen Jahren verkauft Steiff auch Kinder-Mode.

Der Komiker Otto Waalkes posiert mit der Plüschversion seiner Ottifanten.

Die Weberei Steiff-Schulte in Duisburg fertigt hochwertige Mohair-Stoffe.

Das Steiff-Museum in Giengen an der Brenz.

Stoffbären, Mäntel, Autoventile

Steiff ist immer noch einer der großen Namen in der Welt des Spielzeugs. Doch das Geschäft der Firma beschränkt sich heute nicht nur auf Stofftiere. Auch Kindermode wird immer wichtiger. Außerdem ist Steiff bei der Produktion von Autoventilen Weltmarktführer. Alligator heißt die Firma und produziert heute noch am Stammsitz in Giengen an der Brenz. Auch eine Weberei besitzt das Unternehmen. Dort werden feine Mohair- und Alpaka-Wolle zu Stoffen für besonders hochwertige Bären, Mäntel und Jacken verarbeitet.

Mit Erfindergeist und Kreativität zum Erfolg

Friedhelm Steiff, der letzte Großneffe von Margarete Steiff, schaut zurück auf die Geschichte des Traditionsunternehmens. Er kennt die amüsanten Anekdoten aus der Firmen- und Familiengeschichte. Selten dürfte es in einer Familie so viel Erfindergeist und Kreativität gegeben haben wie bei den Steiffs. Mit Fleiß und Talent schaffen sie es bis heute, ihr Unternehmen weiter zu entwickeln.

Ein Film von Hanspeter Michel, Onlinefassung: Lydia Egger

Sendung vom

So, 26.11.2017 | 10:45 Uhr

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