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"14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs" - Fotocollage aus Gesichtern

Doku-Drama-Reihe 14 - Tagebücher des Ersten Weltkriegs

Im Sommer 1914 sind sie plötzlich im Krieg. Soldaten, Hausfrauen, Kinder aus allen Teilen Europas. Die Geschichte des Ersten Weltkriegs aus Sicht derer, die ihn erlebt haben.

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Schicksale im Ersten Weltkrieg

Auf zum Sieg!

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Karl Kasser ist 1889 im niederösterreichischen Kilb geboren. Seine Eltern sind Bauern. Wie vielen Menschen auf dem Land widerstrebt es ihm, in den Krieg zu ziehen.

Karl Kasser ist 1889 im niederösterreichischen Kilb geboren. Seine Eltern sind Bauern. Wie vielen Menschen auf dem Land widerstrebt es ihm, in den Krieg zu ziehen.

Trotz einer Handverletzung wird er tauglich geschrieben und muss wenige Monate nach Kriegsbeginn einrücken. In der Truppe aus Angehörigen vieler verschiedener Völker fühlt er sich einsam und verloren.

Kasser erlebt die schweren Kämpfe an der Ostfront im Frühjahr 1915. Im Schützengraben leidet er unter Hunger, Ratten und Dreck und unter dem ewigen Warten auf den nächsten Angriff.

Marina Yurlova ist 14 Jahre alt, als die Glocken in ihrem kleinen Heimatdorf im Süden Russlands läuten und den Kriegsbeginn verkünden. Yurlova's Vater, ein Oberst der Kuban-Kosaken, zieht auf Seiten des russischen Zaren in den Krieg.

Marina Yurlova schlägt sich auf eigene Faust bis zur Front durch, um ihren Vater zu suchen. Dort wird sie zur Kindersoldatin. Bereits mit 16 Jahren ist sie Trägerin des Georgs-Kreuzes, der höchsten militärischen Auszeichnung, die das Zarenreich vergibt.

Käthe Kollwitz ist Sozialdemokratin und Kriegsgegnerin. Bei Kriegsbeginn muss sie sich mit ihrem 18 Jahre alten Sohn Peter auseinandersetzen, der sich freiwillig für den Kriegseinsatz melden will.

Sie ist hin- und hergerissen zwischen patriotischer Begeisterung, Pflichtgefühl und der Angst um ihren Sohn. Schließlich zieht Peter mit dem Einverständnis seiner Eltern in den Krieg und nimmt an der Ersten Flandernschlacht teil.

Yves Congar ist bei Kriegsbeginn 10 Jahre alt. Er lebt im französischen Sedan und ist überzeugt von der Überlegenheit der Franzosen und ihrer Waffen.

Doch im August 1914 befindet sich die französische Armee auf dem Rückzug. Yves Congar muss erleben, wie die Deutschen in seine Heimatstadt Sedan einmarschieren und das Haus seiner Eltern besetzen.

Deutsche Soldaten werden in ihrer Wohnung einquartiert. Jetzt muss Yves Tür an Tür mit den verhassten "Hunnen" leben.