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"Second hand"-Natur: Baggersee am Rhein aus der Luftperspektive

SENDETERMIN So, 24.3.2019 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Der Südwesten von oben Die schönsten Naturparadiese im Südwesten

Mehr als 20.000 Naturschutzgebiete, fast 5.000 Seen, Berge, Wälder – und zahlreiche Tierarten: Der Südwesten ist ein Naturparadies – an Land, im Wasser und in der Luft.

Durch rund 40.000 Kilometer ziehen sich Bäche und Flüsse, erstrecken sich zahllose Wälder, Heiden, Moore und Felsengebirge. Dazu gehören die großen Naturparks in Schwarzwald und Eifel genauso wie die kleinen Naturparadiese, die manchmal nur so groß sind wie ein Fußballplatz.

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Naturparadiese im Südwesten

Tiere in freier Wildbahn

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Ein Paradies für Luchse. Im Pfälzerwald findet die größte Großkatze Europas alles, was sie zum Leben braucht: Felsen, Höhlen, Wald, Ruhe vor den Menschen – und Nahrung.

Ein Paradies für Luchse. Im Pfälzerwald findet die größte Großkatze Europas alles, was sie zum Leben braucht: Felsen, Höhlen, Wald, Ruhe vor den Menschen – und Nahrung.

Ursprüngliche Naturlandschaft: Im Nationalpark Schwarzwald kehrt ein Stück Wildnis zurück. Schutzgebiete sind für viele Tiere die letzten Rückzugsräume.

Fast 150 Jahre lang war der Wolf bei uns ausgestorben. Im Schwarzwald ist er seit kurzem wieder zu finden.

Die Wildkatze sieht ein bisschen aus wie eine Hauskatze – ist aber mit dieser nicht verwandt. Bis zu sechs Kilogramm wiegt eine erwachsene Wildkatze – und fängt Tiere, die genauso groß sind wie sie selbst.

Buntspechte: Eigentlich stehen Insekten ganz oben auf ihrem Speiseplan. Doch in mageren Zeiten steigen sie auf vegetarische Kost um. Gibt es keine Insekten, dann knacken sie Nüsse.

Mit ein bisschen Glück kann man bei einer Wanderung im Schwarzwald Rotwild beobachten. Sowohl im Nord- als auch im Südschwarzwald gibt es ausgewiesene Rotwildgebiete.

Am Bodensee rasten mehr als eine Viertelmillion Zugvögel. Zahlreiche einheimische Vogelarten brüten hier.

Der Haubentaucher baut sein Nest in den Schilfgürteln, traut sich aber auch manchmal bis an die Stege am See.

Morgenstimmumg am Wasser. Die Altrhein-Arme bieten vielen Wildtieren Lebensraum.

Eigentlich stammt er aus Südamerika: Der Nutria. Heute fühlt sich der "Hollandbiber", wie er wegen seiner orangen Zähne auch genannt wird, am Altrhein wohl.

Die junge Donau schlängelt sich durch eine wunderschöne Landschaft, die heute als Naturpark ausgewiesen ist. Besonders schön ist der Abschnitt bei Beuron im Landkreis Sigmaringen.

Er liebt frisches Gemüse und ist seiner Partnerin ein Leben lang treu: Der Biber. Lange Zeit beinahe ausgerottet, ist er heute am Rhein und Donau wieder zu Hause.

Genialer Baumeister: Aus Schlamm, Ästen und ganzen Baumstämmen baut der Biber Dämme, die aus dem kleinsten Rinnsal eine mittlere Talsperre machen.

Für mehr als 40.000 Tier- und Pflanzenarten ist der Südwesten die "freie Wildbahn", für 15 Millionen Menschen die "Wildnis vor der Haustüre".