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Saarschleife - Luftaufnahme im Sommer

SENDETERMIN So, 11.8.2019 | 20:15 Uhr | SWR Fernsehen

Ein Fluss und seine Geschichte Die Saar

Sie ist Arbeits- und Freizeitfluss, Grenze zwischen Deutschland und Frankreich, kanalisierte Schifffahrtsstraße und zugleich ungezähmtes Naturparadies. Die Saar ist ein kleiner Fluss - mit überraschend vielen Gesichtern.

Route der Kulturdenkmäler

An Ihren Ufern finden sich einzigartige Technologie-Wunderwerke wie die Völklinger Hütte, grandiose Kulturdenkmäler wie die sechs Fayencerien in Saargemünd und die fast versunkenen Festungsanlagen des großen französischen Baumeisters Vauban in Saarlouis.

Von der Quelle bis zur Mündung

Die Saar entspringt im Elsass in den Vogesen am Fuß des Donon. Und das gleich zweimal. Weniger als einen Kilometer Luftlinie voneinander entfernt fließen die beiden Quellflüsse, die rote und die weiße Saar, fast dreißig Kilometer lauschig durch dicht bewachsenen Wald nebeneinander die Vogesen hinab, bis sie sich bei Hermelange zur Saar vereinigen. Gut die Hälfte ihres weiteren Weges fließt die Saar dann durch Frankreich, ist für elf Kilometer deutsch-französischer Grenzfluss und erinnert im Unterlauf mit ihren spektakulären Steilwandlagen und ausgeprägten Flussschleifen immer stärker an die Mosel, in die sie bei Konz nach 236 Kilometern mündet.

Menschen am Wasser

Einst ein Bade- und Wasserskiparadies, waren auf der Saar auch schwer beladene Treidelschiffe unterwegs. Statt Brücken gab es Fähren über den Fluss. Oft genug kämpften die Menschen gegen das Hochwasser. Flößer und Schleusenwärter, Badenixen und Kajakpaddler, Winzer und Gemüsebauern, Frachtschiffer und Fährmänner, Graffitikünstler und Angler: heute wie einst vereint sie die intensive Beziehung zur Saar.