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Aussterbende Wörter
geschrieben von: Ich + Du ()
Datum: 25. März 2011 08:02

1. aussterbendes Wort: Blocker. Wir hatten bis 1972 einen Blocker, ein schwere Bürste aus Gusseisen mit dichten Borsten, Kugelgelenk + Stiel, mit dem das Bohnerwachs (2. austerbendes Wort) in den Linoleumboden geblockt wurde, anstatt auf Knien rutschend mit einer Handbürste + viel Druck.

Ein medial aussterbendes Wort ist der Karsamstag. In den letzten Jahren ist oft vom Ostersamstag die Rede, aber das ist falsch, weil die Osterzeit erst mit dem Ostersonntag beginnt, der Tag davor also noch zur Passionszeit gehört. Der Karsamstag wird auch als "Tag der Grabesruhe Jesu" bezeichnet.

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 25. März 2011 10:24

Hallo zusammen!

Willkommen Ich + Du, ja den Blocker kenne ich auch noch. Wenn man damit fertig war bekam man das wundervolle
"Endlich-geschafft-Samstagnachmittag-Gefühl" in der blitzsauberen Wohnung.

Hier habe ich auch noch ein paar bedrohte Wörter:

Ab und an bekam ich früher mal "Sonntagsgeld". Und wenn meine Oma fror, durfte ich ihr die "Kolder" (Decke) holen.
Frisurtechnisch lief ich mit "Affenschaukel" rum. Und bei Regenwetter spielte ich drinnen mit der "Ankleidepuppe" (aus
Papier und hübschen Kleidern zum Ausschneiden). Gegenüber unserer Haustür stand auf der anderen Straßenseite
ein "Milchbock". Bei schönem Wetter vergnügten wir Kinder uns auf der Dorfstraße beim "Diabolo"-Spiel oder mit dem
"Dilldopp" und "Reifenschlagen".

Heute werden diese Spiele durch Play-Station u.ä. ersetzt.

Schönes Wochenende wünscht
Eule

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Aussterbende Wörter
geschrieben von: Chrischta ()
Datum: 21. Februar 2011 13:38

Mein aussterbendes Wort heißt: Schrankpapier. Kein Mensch kennt das mehr, da die Möbel heute alle glatt und fein sind. Und dadurch kauft und braucht kein Mensch mehr Schrankpapier. Nur ich! Und das sehr dringend, denn mein Kleiderschrank ist fast fünfzig Jahre alt. Pfennigganz, aber mit rauhen Einlegeböden...
Und Pfennigganz ist mein nächstes aussterbendes Wort... :-)

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Lizzy ()
Datum: 21. Februar 2011 13:39

wir haben schon einen Thread mit diesem Thema.

Lizzy

(aber Schrankpapier kenne ich auch noch :-))

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Aussterbende Wörter
geschrieben von: Fuxfan ()
Datum: 25. Januar 2011 15:38

Hallo zusammen,

muss mal ein neues Thema anfangen, hier sind erst so wenige!

"Aussterbende deutsche Wörter" von heute morgen bei Steffi Vitt - wie's denn der Zufall will, am Sonntag hatten wir genau dieses Thema zu Hause.
Wir hatten Besuch von meinem Cousin und seiner Frau, beide schon über 60. Als die 15jährige Nachbarstochter klingelte um etwas auszuleihen, sagte mein Cousin das Wort "hübscher Backfisch". Söhnlein guckte irritiert: Was hat die denn mit Fisch zu tun?
So entstand eine Denkrunde, in der uns allerlei "aussterbende" oder schon ausgestorbene Wörter in den Sinn kamen:

Mauerblümchen, Wählscheibe, Schwarzweißbild, Ölgötze, Tonbandgerät, Milchsee, Fräulein, Mannequin, Brillenschlange, HB-Männchen, Benzinhahn, Walachei, Korintenkacker, Lackaffe, Tramper, bemoostes Haupt, Bonzenheber, Rosinenbomber, Lenkradschaltung, Droschke, flotte Lotte, Tipp-Ex und Hüftgold sind die, die mir eben noch einfallen. (Für die Jüngeren: Erklärungen bei mir....)

Und euch?
fragt mal in die Runde





1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.11 15:46.

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 25. Januar 2011 17:07

Hallo miteinander,

@ Fuxfan, genau zu Deinem Thema habe ich mir heute auf die Sendung im SWR1 hin das "Lexikon der
bedrohten Wörter" von Bodo Mrozek bestellt und das gleich zweimal, (eines zum Verschenken).

Du hast ja schon eine ganze Reihe aufgezählt und auf Anhieb fällt mir im Moment keines zusätzlich ein.
Aber soeben hörte ich 2 interessante Begriffe aus dem Österreichischen: "Sparefroh" und "Suderanten",
die ich köstlich finde, wie so manches aus unserem Nachbarland. (Der Begriff köstlich in diesem Zusammen-
hang, scheint mir auch schon leicht veraltet!)

Schönen Dienstag noch wünscht
Eule

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Fuxfan ()
Datum: 25. Januar 2011 17:50

Hallo Eule,

sparefrohe Suderanten???

Mir fallen noch ein: Rollschuhe. Teewagen. Liegewagen. Drahtesel. Und "Broiler" sagen wohl auch nur noch hartgesottene Ostalgisten!

Habedieehre,


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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: fourseasons ()
Datum: 25. Januar 2011 18:22

Hallo Fuxfan,

bitte erklären:
Walachei
bemoostes Haupt
Bonzenheber

Ist ein "Korinthenkacker" was ähnlichers wie ein "Erbsenzähler"? *grübel

Danke im voraus
Tanya

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: fourseasons ()
Datum: 25. Januar 2011 18:25

Fuxfan schrieb:
-------------------------------------------------------
>Wir hatten Besuch von meinem Cousin und seiner
> Frau,

Ach Fuxfan, ihr hattet doch bestimmt Besuch von deinem "Vetter", oder nicht? ;-)

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 25. Januar 2011 21:26

Fuxfan schrieb:
-------------------------------------------------------
> Hallo Eule,
> sparefrohe Suderanten???

Küss die Hand, Herr Geheimrat! Hoffe, Sie sind kein Sparefroh (ausgestorbener Pfennigsf u x e r, pardon meinte
Pfennigsfuchser) und schon gar nicht ein Suderant (Nörgler, Meckerer).

Da fallen mir noch ein paar Begriffe ein:

Liebestöteter, Jammerlappen, Flickschuster, Hemdenmatz, Tratschtante, Griffelkasten, Stocheisen, Salbader,
Fuhrwerk, Paradekissen, Teepuppe, Ratzefummel, Laubenpieper, Kaffeewärmer.

Und noch ein paar "abgehalfterte" Eigenschaften: Altmodisch, hausbacken, bieder, blümerant, altfränkisch,
naseweis.

Nun wünsche ich allen Herrschaften eine erbauliche Betttruhe,

Gruß
Nacht-Eule



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 25.01.11 21:28.

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Fuxfan ()
Datum: 26. Januar 2011 10:06

Hallo Tanya,

aaalso: Die Walachei gibt es wirklich - in Rumänien. Hier ist aber gemeint: Eine öde, menschenleere Gegend ("bin mitten in der Walachei gelandet - keine Mensch weit und breit").

Ein bemoostes Haupt entstammt der Studentensprache aus den 60er/70er Jahren und bezeichnet einen "ewigen" Studenten, einer der nicht fertig wird mit seinem Studium (das gab's damals noch).

Ein Bonzenheber bezeichnete in der Arbeitersprache den Fahrstuhl, der nur den Chefs vorbehalten war - eben den Bonzen - während die Arbeiter die Treppen nehmen mussten.

Und mein Cousin war schon immer der Cousin - kein Vetter, sondern ganz schlank ;-)
Ein Korinthenkacker (stimmt, mit th) ist ein pingeliger, kleinlicher Mensch, Erbsnzöhler kamma bittschön aach sogn,


weiß gar nicht pfennig- pardon: centfuxend-nörgelig


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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Lizzy ()
Datum: 26. Januar 2011 10:43

also den Hemdenmatz kenne ich als Hosenmatz - aber ist ja irgendwie
Jacke ähhhh..... Hemd wie Hose :-))

Außerdem noch Videokassette und Kaffeefilter (noch gibts ihn).

Was aber nie ausstirbt, sind die

"sonnigen Grüße aus der Ffalz"

Lizzy

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 26. Januar 2011 14:51

Hi Lizzy,

ja, da hast Du Recht, den Kaffeefilter gibts noch und zwar bei uns, und zwar den für 6 Tassen.
Weil wir nämlich unsere Kaffeemaschine eingepackt und in irgendeine Ecke gestellt haben. Mit
dem guten alten Filter, von Hand aufgebrüht, schmeckt uns der Kaffee einfach besser, auch
wenn alle Welt mit dem modernsten Kaffeeautomaten wedelt :-))

Und solange Deine "sonnigen Grüße......." bleiben, ist mir nicht bang :-))

Grüße aus dem Westerwald
Eule

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Rinna ()
Datum: 26. Januar 2011 15:26

@Eule
ja bei mir gibt es ihn auch noch den Kaffeefilter aus Porzellan !!
So viel Zeit muß sein- wenn's dann auch noch besser schmeckt-nur Blümchenkaffee darfs keiner sein.
Bei dem ganzen Latte-Cappu-Gedöns wird einem ja ganz Muckefuck im Kopf ;-)

@Fuxfan
Walachei,das ist doch gleich nebenan von J-W-D (janzweitdraussen),oder??

Hasenbrot-fällt mir noch ein

LG Rinna

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Lizzy ()
Datum: 26. Januar 2011 15:56

@ Eule

Du sprichst mir aus der Seele, es geht doch nix über einen guten "Selbstgebrühten".

Da brauche ich keine Maschine, nur heißes Wasser.
Auch beim Espresso bin ich Fan der guten alten Espressokanne aus Italien.

Damits dir nicht bang wird .......

Sonnige Gruesse aus der Pfalz
Lizzy

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Fuxfan ()
Datum: 26. Januar 2011 16:45

Oh ja, der Kaffeefilter ist auch bei Fuxfans täglich im Einsatz - wir haben eine ganz klassische Kaffeemaschine, der fertige Idee-Kaffee (schmeckt uns am besten und zwickt nicht im Magen) kommt in die Thermoskanne und ist so auch noch nach dem Mittagessen heiß.
Die modernen, aber sündteuren Vollautomaten mögen ja alle möglichen Sorten auf Knopfdruck machen können, aber:
Erstens trinken wir am liebsten ganz normalen Kaffee, und, ja: Espresso auch - beim Italiener
Zweitens nerven die Automaten mit ihrem Radau und bis jeder in einer Runde von 10 Personen seinen Wunschkaffee hat, steht der Kaffeemacher eine halbe Stunde in der Küche - wie beim Familientreffen unlängst erlebt.
Auch die Pad-Geräte mag ich nicht - zu viel Müll und ich kann die Menge nicht dosieren.

Was mich übrigens fuxt: Kochend heiß servierter Kaffee, eine üble Unsitte,


sagt da


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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 26. Januar 2011 17:16

Hi Filterkaffee - Fans,

ich schlage vor, wir reihen den guten alten "Kaffeefilter" nicht ein in die Reihe der bedrohten Wörter,
zumindest nicht solange, bis sich wirklich etwas noch Besseres gefunden hat.

Hier noch einige Kostproben aus dem heute bereits erhaltenen Lexikon der bedrohten Wörter:

Kopfputz, Maulschelle, Griesgram, Firlefanz, Fuchtel, Beutelschneider, Kummerbund, Kolonialwaren,
Josefsehe, Onkelehe, Vatermörder, Kadi, Schabernack, Sonntagsstaat, Trantüte und so weiter ........

Ganz interessant zu lesen, auch welche Bedeutung dahinter steckt.

Grüße aus dem Westerwald
Eule

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Fuxfan ()
Datum: 26. Januar 2011 18:25

Holla - da habe ich es mit meinem Thema ja sogar auf Seite 1 bei swr1.de geschafft......*schnurr*

Ach, ja vergessene Wörter - der Kavalier soll ja ausgestorben sein, der Flegel gleich mit?
Und wohin fährt der Privatier in die Sommerfrische?
Nimmt er seine Xanthippe mit oder die Base?
Was machen eigentlich die Yuppies heute, treffen die sich ab und zu mit den Poppern?
Spielt zum Tanztee die Kapelle oder eher die Combo?
Braucht man zum Behufe eines Haschees eigentlich eine Einbrenne?
Hat noch jemand eine Schreibmaschine?
Was gab's noch mal im Tante-Emma-Laden? Brause? Oder Afri-Cola? Erbswurst gar?


fragst sich & alle


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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 27. Januar 2011 07:51

Guten Morgen allerseits,

mir kommt da grade noch der gute alte "Hagestolz" in den Sinn, den kannte ich mal vor vielen, vielen Jahren.

Grüße aus dem Westerwald
Eule

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Fuxfan ()
Datum: 28. Januar 2011 10:44

Hallo Eule,

"Hagestolz" - da musste ich erst mal nachforschen..... ist ein älterer Junggeselle, pardon: Single ;-)

Man kann schon ein rechtes Geplänkel machen, wenn man Bauchgrimmen hat und es einem gar nicht formidabel ergeht.
Der Schmierenkomödiant muss noch viele Fleisskärtchen sammeln um nicht fürderhin als Filou zu gelten.
Das Farbband war in Zellophan verpackt und nicht, wie ehedem, in einem Jutebeutel.
Der Halbstarke gewann immer wieder beim Telespielwettbewerb in der Milchbar.
Das Röhrenradio besaß ein magisches Auge und einen Plattenspieleranschluss.
Allenthalben wurde der stattliche Mime gerühmt ob seines anmutigen Spiels.
Nach dem Sendeschluss zeigte der Schwarzweißfernseher nur noch das Testbild!

Mann, was einem alles einfällt, wenn man nur mal in ein altes Buch guckt oder eine Kindheit in den 60ern hatte mit viel älterer "Bagage", sinniert geziemlich


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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 28. Januar 2011 12:33

Fuxfan schrieb:
-------------------------------------------------------
.......... Nach dem Sendeschluss zeigte der
> Schwarzweißfernseher nur noch das Testbild!

und mit manierlichem Verhalten hörte man sich dann noch die Nationalhymne an, denn die kam immer
am Ende des Programms.

Danach ging man, mit Baby Doll ins Bett.

Schicklichen Gruß aus dem Westerwald

Eule



1-mal bearbeitet. Zuletzt am 28.01.11 12:42.

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: arthica ()
Datum: 28. Januar 2011 14:04

Hallo an Alle,

auch aus dem Bereich Eisenbahn gibts einige "vergessene Wörter":

Früher musste man eine "BAHNSTEIGKARTE" lösen um durch die Sperre zu kommen um z.B. jemand zum Zug zu begleiten oder abzuholen.

Es gab damals auch eine sogenannte "HOLZKLASSE" , bei der die Bänke aus Holzlatten waren

arthica

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 28. Januar 2011 14:25

arthica schrieb:
-------------------------------------------------------
......Es gab damals auch eine sogenannte "HOLZKLASSE" ,
> bei der die Bänke aus Holzlatten waren

Ja genau arthica! Willkommen!

Und man hatte die "Fahrkarte" und kein Ticket gelöst, nach dem man sich an der "Bahnauskunft" nach
dem Fahrplan erkundigt hatte, weil es glücklicherweise noch keinen Service Point gab.

Grüße aus dem Westerwald
Eule

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Stiefelinchen ()
Datum: 04. Februar 2011 13:56

Hallo zusammen,
bin heute auf Eure Beiträge gestossen , ich habe auch noch ein paar Worte:
der Oheim , der oder die Edle (war mal eine Anrede) , der Hahnrei, die Vettel ( das könnte auch Mundart sein )
und da war da noch die Cola statt der Coke , Sportcenter an Stelle von Gym ,
das fällt mir gerade so auf die Schnelle ein
schönes Wochenende

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: josefotto ()
Datum: 04. Februar 2011 15:13

Machmal fällt mir was ein, dann ist es auch schon wieder weg, aber ich habe aufgeschrieben:
Bürgersteig, Stopfei, Grammophonadel, Strickliesel, Feurigmann und Nachtbriefkasten.
Wenn mein Zettel mehr hergibt, gehts weiter

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 04. Februar 2011 17:06

Hallo guten Tag in die Runde!

@ josefotto,
was bitte ist ein "Feurigmann"? Dieses aussterbende Wort ist mir noch nicht begegnet. Ist damit etwa ein
feuriger Liebhaber oder aber ein Feuerwehrmann gemeint?

@ stiefelinchen,
den Hahnrei kenne ich als "gehörnten Ehemann" oder gibts es noch eine andere Deutung?

Übrigens schön, dass Ihr Euch hier im Forum beteiligt.

Grüße aus dem Westerwald
Eule

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Aufbau West ()
Datum: 04. Februar 2011 18:47

Bin fast die ganze Woche beruflich in RLP unterwegs und höre den Supersender beinahe ständig. Ich wohne in Sachsen und mir ist ein aussterbendes Wort aus der ehem.DDR eingefallen. Die Fassbrause. Ältere ehemalige DDR-Bürger müssten den Begriff noch kennen. Die Limonade gab es zu DDR-Zeiten in Gaststätten, war wie der Name schon sagt, in Fässern abgefüllt mit einen eigenen, nicht unangenehmen Geschmack.

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: Rinna ()
Datum: 04. Februar 2011 20:47

Hallo -auch an alle Neulinge:-)
@Aufbau West
Fassbrause??
Habe ich gestern noch im Getränkemarkt gesehen-wird wohl grade wiederentdeckt
[www.fassbrause.de]

Sprudelnde Grüsse von Rinna

@Eule
vielleicht ist ein Feurigmann ein Feuerwehrmann,der gerade als Liebhaber enttarnt wurde und einen Satz heiße Ohren bekommen hat;-)))

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 05. Februar 2011 10:17

Rinna schrieb:
-------------------------------------------------------
>........vielleicht ist ein Feurigmann ein
> Feuerwehrmann,der gerade als Liebhaber enttarnt
> wurde und einen Satz heiße Ohren bekommen hat;-)))

einleuchtende Definition Rinna, aber ich bin auch noch auf Googlesuche nach dem Typen :-))

Dir und allen Mitmenschen wünsche ich ein schönes, trockenes, frühlingshaftes Wochenende

Liebe Grüße
Eule

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Re: Aussterbende Wörter
geschrieben von: etzeule ()
Datum: 05. Februar 2011 15:47

Mannomann, dieser Feurigmann, der macht mich fertig! Auf der Google-Suche nach diesem kam ich auf Seiten,
die will ich gar nicht erst kennenlernen! Also ich habe mich entschlossen, entweder unwissend zu sterben, oder
darauf zu hoffen, dass josefotto (schließlich hat Du diesen Feurigmann ins Spiel gebracht), den Fall aufklärt! :-))

Grüße aus dem Westerwald
Eule

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