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Sehens- und Erlebenswertes

Die Wanderung beginnt an der Gaststätte "Kupferhammer" mit dem Westweg-Portal in Pforzheim. Der Weg führt entlang der Nagold und durch die Ortsteile Dillweißenstein und Sonnenberg. Es geht weiter an Schloss Neuenbürg vorbei. Im dort untergebrachten Hauff-Museum wird das Schwarzwald-Märchen "Das kalte Herz" als Erlebnisshow visuell eindrücklich und spannend inszeniert. Der zweite Teil der Ausstellung steht unter dem Titel "Zum schönsten Wiesengrunde". Der Diener Ambrosius geleitet durch den Südflügel des Schlosses und erzählt die Geschichte und des Schlosses über die Jahrhunderte.

Schloss Neuenbürg/Hauff-Museum
75305 Neuenbürg
Tel.: 07082/792860
Fax: 07082/792870
Internet: www.schloss-neuenbuerg.de
Mail: info@schloss-neuenbuerg.de
Tel.: 07082/792862
Mail: s.dams@schloss-neuenbuerg.de

Morgenstimmung auf dem Schliffkopf

Morgenstimmung auf dem Schliffkopf

Dann geht es endgültig in den Schwarzwald hinein. Einen Panoramablick hat man von einem Aussichtsturm auf der Schwanner Warte. Der Volzemer Stein, eine mächtige Blockhalde aus Sandsteinblöcken, ist ein Naturerlebnis, kurz darauf erreicht man in 718 Metern Höhe das Dorf Dobel. Ein guter Ausblick bietet sich vom Wasserturm in Dobel. Weiter geht’s durch einsame, zum Teil urwüchsige Wälder.

Ein Abstecher über Kaltenbronn gewährt die Möglichkeit zur Einkehr, die Strecke führt durch ein mooriges Feuchtwaldgebiet.
Ein steiler Aufstieg führt auf fast 1.000 Meter zum idyllischen Hohlohsee mit einer Panorama-Fernsicht bis hin zum Pfälzer Wald, Odenwald und zur Schwäbischen Alb.

Weiter zu den Latschigfelsen mit Blick ins Murgtal, und hinab ins Mythenreiche Heuhüttental bei Gausbach. Weiter geht´s nach Forbach, wo die größte freitragende Holzbrücke Deutschlands Anziehungspunkt ist.

Von Forbach in 306 Metern Höhe geht es die ersten neun Kilometer fast ständig bergauf durch den Wald. Die Wegscheidhütte bietet Gelegenheit für eine Rast. Hier zeigt es sich, es gibt sie doch, die Schwarzwaldhexen - zumindest ihren Tanzplatz, ein Rund aus sieben Steinen, sieht man, und auch das Rätsel um die Steinmäuse, die sich dort finden lassen, lüftet sich: Frau Fritz bastelt sie mit ihren Enkeln und setzt sie dann auf der Wegscheid und in der Umgebung aus.

Auf dem Weg zum Herrenwieser See, einem eiszeitlichen Karsee, hat man einen Blick über die Schwarzenbachtalsperre. Dann geht es zu den Gipfeln Seekopf und Badener Höhe. Preißelbeeren und Blaubeeren säumen den Weg.
Der Friedrichsturm steht als einer von vielen Aussichtstürmen, aber als einziger unverändert auf der Badener Höhe mit Weitblick über das Rheintal auf die Vogesen.

Der Westweg führt auf der Hornisgrinde durch eine Hochmoorlandschaft

Hochmoorlandschaft auf der Hornisgrinde

Eine Weile folgt der Weg der B500, ein weiterer Aufstieg führt auf das Plateau des Hochkopf und in das Skigebiet Unterstmatt.
Die Wanderung führt auf den höchsten Punkt im Nordschwarzwald mit 1100 Meter: die Hornisgrinde, ein Hochmoor. Hier wächst das dekorative Wollgras. Im Bergwald lebt das seltene Auerhuhn.

Hinunter geht’s zum Mummelsee, von Spöttern auch Rummelsee genannt. Er hat aber nichts verloren von seiner Schönheit und Anziehungskraft. Über die Darmstädter Hütte geht´s weiter zum "Wildseeblick", ein weiterer Karsee.

Das Naturschutzzentrum Ruhestein bietet das ganze Jahr hinweg für Kinder und Erwachsene zahlreiche Veranstaltungen, in denen in spielerischer oder auch wissenschaftlicher Weise über die ökologischen Zusammenhänge und Gefährdungen der Landschaft mit seinen Tieren und Pflanzen berichtet wird, wie zum Beispiel auf dem Lotharpfad.
Naturschutzzentrum Ruhestein im Schwarzwald
(Schulklassen auf der Hornisgrinde etc.)
Schwarzwaldhochstraße 2
77889 Seebach
Tel.: 07449/929980
Fax: 07449/929988499
Mail: info@nlp.bwl.de
Internet: www.naturschutzzentren-bw.de


Etliche Fernwanderwege kreuzen den Westweg auf dem Schliffkopf, einer Hochweide. Aussicht auf das Rheintal und die Vogesen, die Wäldermeere des Schwarzwalds und bei gutem Wetter Sicht bis auf die österreichischen und Schweizer Alpen, und die Möglichkeit zur Einkehr im Schliffkopfhotel. Ein sehr schöner Pfad führt hinein in das Naturschutzgebiet Glaswaldsee, wo ein kleiner Abstecher zum nahe gelegenen gleichnamigen See möglich ist. Einem steilen Abstieg zum Freiersberg-Pass folgt eine erneute Steigung zur Littweger Höhe.

Ab hier geht es langsam bergab, bevor der Weg kurz vor dem Harkhof, den Wald verlässt. Dort kann man in einem typischen Schwarzwald-Bauernhaus einkehren. Wenn man einen Abstecher zum 945 Meter hoch gelegenen Brandenkopf, einer Westweg-Variante, nicht scheut, bietet sich vom Aussichtsturm eine fantastische Rundumsicht über den Schwarzwald. Oberhalb von Wolfach und Hausach gibt´s in der Hohenlochenhütte an Sonn- und Feiertagen Kaffee und Kuchen. Im weiteren Verlauf des Wegs bieten sich schöne Aussichten über das Kinzigtal.

Hauff-Museum in Baiersbronn
Im üppigen Hauff-Museum Baiersbronn ist es ganz leicht, sich selbst zu vergessen. Da geht es von den Figuren aus der Augsburger Puppenkiste über das Gesamtwerk von Hauff bis zur Märchenstunde für Kinder zur Ausstellung über Glasmacherei und Flößerei zur Vorführung des Films Das kalte Herz.
Hauff's Märchenmuseum
Alte Reichenbacher Strasse 1
neben der ev. Marienkirche
72270 Baiersbronn
sowie nach Voranmeldung bei der Baiersbronn Touristik, Tel.: 07442/8414-0

Ständige Ausstellung Karl Hurm in der Ölmühle Haigerloch
Ein kleiner Abstecher führt zum Künstler Karl Hurm in Haigerloch, dessen Heimatstadt ihm ein eigenes Museum in der Ölmühle eingerichtet hat. Die ständige Ausstellung im Städtischen Kunstmuseum in der Ölmühle präsentiert einen 220 Arbeiten umfassenden Querschnitt durch das Werk des Malers Karl Hurm mit Ölgemälden, Materialbildern und Zeichnungen. Karl Hurm wurde 1930 im Haigerlocher Ortsteil Weildorf geboren, wo er heute noch lebt und malt. Sein Werk ist tief im Raum Haigerloch und der umgebenden Landschaft der Schwäbischen Alb verwurzelt. Seine hier angesiedelten Traumwelten haben auch über die Region hinaus Freunde und Liebhaber gewonnen.
Städtisches Kunstmuseum
Ölmühle Haigerloch
Karl Hurm - Dauerausstellung
Internet: www.haigerloch.de