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Sehens- und Erlebenswertes

Der Idarkopf
... ist ein komplett bewaldeter Berg, der zweithöchste in Rheinland-Pfalz, und ein ehemaliges Skigebiet oberhalb der Nationalparkgemeinde Rhaunen. Seit einigen Jahren steht der Lift still. Der knapp 750 Meter hohe Idarkopf bleibt inzwischen den Wanderern und Mountainbikern vorbehalten. Der unterhalb liegende Ort Stipshausen investiert zur Zeit in das Projekt "Bikeparc". Geplant ist ein Zentrum für Mountainbiker, dass unter Rücksichtnahme auf Wanderer eigene Pisten bereitstellt und so den Idarkopf wieder neu belebt. Den geplanten Lift sollen Biker und Wanderer nutzen können. Schon in 2019 sollen die ersten Startmöglichkeiten für die Biker geboten werden. Informationen zu Waldaspekten des Idarwalds erhält man auch über

Forstamt Idarwald Rhaunen
Hauptstraße 43, 55624 Rhaunen
Telefon: 06544 / 9911270


Das "Scheunenlager" für Hottenbacher Ackergemüse
Anne und Jürgen Tatsch-Fink verkaufen im Hof von Annes Eltern ökologisches, selbst angebautes und von Hand geerntetes Gemüse, das sie auf einem Acker vor dem Ort Hottenbach ernten. Ihr "Scheunenlager" für "Selbstversorger" ist von morgens bis zur Dunkelheit geöffnet und zugänglich. Es empfiehlt sich, Kleingeld mitzubringen.

Im Hof Tatsch
Ringstraße 14, 55758 Hottenbach


KaFF – Kultur auf Feld und Flur
Hochkarätiges Kabarett (z. B. Matthias Tretter) sowie Musikveranstaltung und ähnliches im Ambiente eines historischen Tanzsaals. Ab Mai 2019 wieder geöffnet.

Im Gasthof Dahlheimer in Hottenbach
Ringstraße 16, 55758 Hottenbach
06785 / 17239
www.kaff-hottenbach.de


Das Café Pause im Kreativhaus in Morbach-Hinzerath

Bruni Kluss vom Café Pause in Morbach-Hinzerath an ihrem "Lieblingsinstrument".

Bruni Kluss vom Café Pause an ihrem "Lieblingsinstrument", links der Musiker Rüdiger Luckow.

Das Café im Kreativhaus bietet hausgemachte Kuchen. Spezialität: Pralinenkuchen. Das Haus ist ein Projekt der Keramikkünstlerin Bruni Kluss und des Holzbildhauers und Musikers Rüdiger Luckow. Sie bieten Kurse in keramischem Gestalten, Tonarbeiten (auch für Kinder), Holzbildhauerei, Schnitzen und Trommeln an und veranstalten Ausstellungen und Konzerte. Die Traumschleife "LandZeitTour" (s.u.) führt hier direkt vorbei. Ab dem 3. Februar 2019 ist das Café wieder geöffnet.


Striegelsbungert 6, 54497 Morbach-Hinzerath
Telefon und Fax: 06533 / 34 75
www.kreativ-haus.biz/kreativhaus


Herrstein – DER Fachwerkort im Hunsrück
Malerischer alter Ortskern (mit dem Schinderhannesturm), diverse Wanderwege kreuzen das historische Zentrum, u.a. die Traumschleife "Mittelalterpfad".
Mehr unter www.herrstein.de


Das Zentrum für Restaurierung und Denkmalpflege der Handwerkskammer Koblenz ist in Herrstein und ist selbst ein Beispiel gekonnter Fachwerkrestaurierung. Im Innenhof wurde eine der seltenen Fachwerkgalerien in Rheinland-Pfalz erhalten. Neben einem umfassenden Beratungs- und Informationsangebot in allen Fragen der Restaurierung und Sanierung von historischer Substanz steht eine praxisnahe Aus- und Weiterbildung im Mittelpunkt des Zentrums.

Schlossweg 6, 55756 Herrstein
06785 / 9731760
www.hwk-koblenz.de
Ansprechpartner: Dr. Constanze Küsel / Frank Sprenger


Dettmer Fischback im Haus der alten Dorfschmiede in Herrstein

Dettmer Fischback, im Haus der alten Dorfschmiede in Herrstein

Die Alte Schmiede unterhalb des Schlosses in Herrstein ist ein Steinhaus mit Fachwerkkern bzw. -wänden von 1855. Es wird als Privathaus historisch und fachgerecht restauriert. Bei Anlässen wie dem Herrsteiner Markt ist das Haus zum Teil zugänglich, es wird dort Kaffee und Kuchen angeboten.


Die Wacholderheiden im Idarwald
Oberhalb Krummenau gibt es ein Wacholder-Heidenareal, das um 1900 noch 60.000 m² umfasst haben soll. Direkt neben dem Heidenareal steht die mächtige Kaisereiche: Ein fast 400 Jahre alter imposanter Baum und "Zeitzeuge".
www.krummenau.de/sehenswuerdigkeiten

Auch östlich vor Woppenroth (dem "Schabbach" aus Edgar Reitz "Heimat-Trilogie") gibt es ein solches Wacholderheiden-Areal. Hier führt die Traumschleife "Hahnenbachtaltour" (s.u.) entlang.


Die Traumschleife Via Molarum
Die "Straße der Mühlen" hält fast immer den alles überragenden Idarkopf im Blick und vermittelt den Wanderern Wissenswertes über die Arbeit der Mühlenbetriebe, die die Region prägten und die "römische Vergangenheit" der Region.


Die Traumschleife Hahnenbachtaltour führt über teils schmale Pfade und Wiesenwege, oftmals vom Hahnenbach begleitet, zu unterschiedlichen touristischen Punkten, die die Schiefer-Vergangenheit der Region aufzeigen und veranschaulichen: ein Fossilienmuseum, das Besucherbergwerk Herrenberg, die rekonstruierte Keltensiedlung Altburg, die Ruine Hellkirch sowie die weitläufige Burganlage Schmidtburg.


Die Traumschleife LandZeitTour
Start und Ziel ist die Burgruine Baldenau, die einzige Wasserburg in Rheinland-Pfalz. Eine abwechslungsreiche, familiengeeignete Wanderung durch alles, was den Hunsrück, den Idarwald ausmacht(e) und prägt(e), von der Römerzeit bis in die Gegenwart, und das noch nett "angerichtet": Originelle Installationen, Szenen mit handgearbeiteten Figuren von Bruni Kluss und Rüdiger Luckow werten die Infostationen auf.


Die evangelische Kirche in Stipshausen
In den Jahren 1772-79 erbaut, bildet sie den Abschluss und Höhepunkt des Hunsrücker Bauernbarocks. Im 19. Jahrhundert wurden die Malereien mit brauner Farbe übermalt, der Kunstgeschmack hatte sich geändert. Nach dem Zweiten Weltkrieg standen die Bänke schon als Sperrmüll vor der Tür. Durch Zufall guckte irgendwo ein Stückchen Blattgold hervor – und wie durch ein Wunder wurde alles gerettet. Die "Stiebser" Kirche war die erste Hunsrücker Bauernbarock-Kirche, die nach dem 2. Weltkrieg restauriert wurde. Wie in mehreren Orten der Umgebung gehört auch hier zur kostbaren Ausstattung eine Orgel der Gebrüder Stumm von 1861. Zwei der Fenster sind aus unzähligen hauchdünn geschliffenen Achatplättchen gestaltet mit Achaten aus der Edelsteinregion um das nahe Idar-Oberstein. Die Achatfenster sind ein Geschenk der ortsansässigen international bekannten Edelsteinkünstler Bernd und Tom Munsteiner an "ihre" Gemeinde. Die Kirche ist Teil der Traumschleife "Stumm-Orgel-Weg" (s.u.).

Hauptstraße 52
55758 Stipshausen


Traumschleife STUMM-Orgel-Weg
Auf dem STUMM-Orgel-Weg finden sich Orgeln der bekannten Orgelbauerdynastie Stumm in den Kirchen in Rhaunen (2), Sulzbach, Hottenbach, Schauren und Stipshausen. Der Sohn des Sulzbacher Schmieds Christian Stumm wurde ein berühmter Orgelbauer. Es war der Beginn einer über sechs Generationen reichenden Orgelbauertradition. Von den fast 400 STUMM-Orgeln ist noch der größte Teil erhalten und erklingt bis heute in Kirchen in allen Teilen Deutschlands.

Hinweis: Für den STUMM-Orgel-Weg wurde speziell eine Audiothek eingerichtet, zugänglich über QR-Codes. Sie macht die einzigartigen Klänge jeder Orgel erlebbar, auch wenn die jeweilige Kirche geschlossen und/oder kein Organist anwesend ist. Es empfiehlt sich, die Melodien vor der Wanderung herunterzuladen, da nicht überall eine Internetverbindung vorhanden ist.