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Das idyllische Panorama des Naturparks Stromberg-Heuchelberg in der Wintersonne.

SENDETERMIN Fr, 10.1.2020 | 18:15 Uhr | SWR Fernsehen

Das Schöne im Einfachen Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg

Eine Perle inmitten der von Industrie geprägten Ballungszentren Heilbronn, Karlsruhe und Stuttgart: der Naturpark Stromberg-Heuchelberg. Mit rund 33.000 Hektar Fläche eher einer der kleineren Naturparks in Deutschland. Eine grüne Insel der Ruhe und Geborgenheit.

Kloster Maulbronn
Stromberg-Heuchelberg ist eine jahrhundertealte Kulturlandschaft, deren historisches Zentrum in Maulbronn liegt. Kloster Maulbronn ist ein UNESCO-Weltkulturerbe, und ein Anziehungspunkt für Tausende von Touristinnen und Touristen jedes Jahr. Hier ließen sich im elften Jahrhundert die Zisterziensermönche nieder. Das Kloster Maulbronn gilt als eines der bedeutendsten nördlich der Alpen.

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Impressionen

Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg

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Das ehemalig von Zisterziensermönchen bewohnte Kloster Maulbronn liegt mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg.

Das ehemalig von Zisterziensermönchen bewohnte Kloster Maulbronn liegt mitten im Naturpark Stromberg-Heuchelberg.

Der Eppinger Linien-Wanderweg führt durch den bewaldeten Teil des Naturparks.

Innerhalb des Naturparks gibt es neben Wiesen und Wald auch angelegte Weinreben.

Ein friedlicher Anblick: Das idyllische Panorama des Naturparks Stromberg-Heuchelberg in der Wintersonne.

Den Park zieren auch einige Wiesen mit Streuobst.

Durch den Naturpark führen einige Wanderwege, die aktiven Besuchern einen Überblick über die Naturschönheit bieten.

Das alte Gehöft Steinbachhof bei Vaihingen an der Enz ist ebenfalls ein "Überbleibsel" der Zeit der Zisterziensermönche in Stromberg-Heuchelberg.

Auf den Spuren der Zisterziensermönche
Die Zisterzienser dachten groß und handelten betriebswirtschaftlich. Sie beschränkten sich nicht auf ihre Mauern in Maulbronn, sondern kultivierten die ganze Landschaft ringsum. Sie bauten Wein an, sie pflanzten Streuobst, legten ganze Wasserleitungssysteme an und gründeten Außenposten. Noch heute kann man die Spuren der Zisterzienser überall im Naturpark Stromberg-Heuchelberg entdecken: Eine kleine Kapelle mitten im Wald versteckt oder ein stattliches Gehöft, wie den Steinbachhof bei Vaihingen an der Enz.

Das idyllische Panorama des Naturparks Stromberg-Heuchelberg in der Wintersonne.

Ein friedlicher Anblick: Das idyllische Panorama des Naturparks Stromberg-Heuchelberg in der Wintersonne.


Vielfältigkeit des Naturparks
Der Naturpark Stromberg-Heuchelberg hat viel Tiefgang zu bieten, den man auch auf einer geführten Wanderung mit Anja Bauer erfahren kann. Sie zeigt Besucherinnen und Besuchern etwa den Eppinger Linienweg, Zeugnis der militärischen Vergangenheit zu Zeiten des pfälzischen Erbfolgekriegs. Man kann auch viel Genuss erleben, wie beim Naturparkwirt Georg Barta in Diefenbach. Bei ihm kommt alles in den Topf, was der Naturpark zu bieten hat - und das ist viel.