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SWR Kino Koproduktion Back for Good

Kim Riedle als beste Hauptdarstellerin für eine Lola nominiert

Reality-TV-Sternchen Angie muss nach ihrem Drogenentzug wieder zurück zu ihrer Mutter ziehen. Als diese einen Zusammenbruch erleidet, hat Angie plötzlich ihre pubertierende Schwester an der Backe, dabei will sie einfach nur wieder zurück ins Fernsehen.

Raus aus dem Knast, rein ins Dschungelcamp

Reality-TV-Sternchen Angie kommt frisch aus dem Drogenentzug. Eigentlich sollte das Ganze nur eine PR-Aktion sein, mit der sie sich einen Platz im nächsten Dschungelcamp sichern wollte. Doch die Konkurrenz ist hart in einer Welt, in der Aufmerksamkeit als Währung gilt. Inzwischen hat sich auch noch ihr Freund und Manager von ihr getrennt und keiner ihrer sogenannten Freunde ist bereit sie aufzunehmen. Daher muss Angie zurück zu ihrer verhassten Mutter Monika in ihr Heimatkaff ziehen.

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„Back for Good“ von Mia Spengler

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Reality-TV-Sternchen Angie (Kim Riedle) kommt frisch aus dem Drogenentzug.

Reality-TV-Sternchen Angie (Kim Riedle) kommt frisch aus dem Drogenentzug.

Mangels anderer Angebote zieht sie wieder nach Hause zu ihrer Mutter und ihrer Schwester Kiki (Leonie Wesselow), die an Epilepsie leidet.

Für Kiki (Leonie Wesselow) ist ihre große Schwester Angie ein Engel mit Silikonbrüsten. Die perfekte Ratgeberin, wenn es darum geht, sich mit Hilfe von Youtube aus der sozialen Isolation zu befreien.

Und auch Angie (Kim Riedle) fühlt sich ihrer kleinen Schwester unerwartet verbunden und verteidigt sie gegen das übergriffiges Verhalten von ihrer Mutter Monika (Juliane Köhler).

Was anfänglich wie eine Katastrophe scheint, wird zur bittersüßen Chance für alle drei Frauen. Bis Angie (Kim Riedle) auf einer Promi-Party die Kontrolle verliert.

Mia Spengler über ihre Hauptfigur: "Angie, unsere Hauptfigur, ist ein Trash-TV-Starlet...Gina Lisa Lohfink, Daniela Katzenberger oder das britische Boxenluder Katie Price waren dabei wichtige Vorbilder...Es ist ein derart verzweifelter Kampf nach Anerkennung und Liebe, der dann in Reality-TV-Formaten endet, die darauf basieren, dass die Teilnehmer ihr Recht auf Empathie und Menschlichkeit an der Pforte abgeben."

"Back for Good" ist der Abschlussfilm von Regisseurin Mia Spengler an der Filmakademie Baden-Württemberg.

Zuflucht im Internet

Ähnlich schwer hat es Angies pubertierende Schwester Kiki: Wegen ihrer Epilepsie Erkrankung besteht Monika darauf, dass sie einen Schutzhelm trägt. Dieser isoliert sie von allen anderen Jugendlichen in ihrem Umfeld. Da bleibt nur das Internet, um nicht als ewiger Außenseiter zu enden. Mit einem dilettantischen Tanzvideo versucht sie sich der Youtube-Community vorzustellen. Doch statt des erhofften Zuspruchs machen ihr ein paar Cybermobber von nun an das Leben zur Hölle. Dabei will Kiki doch einfach nur dazu gehören.

Monika (Juliane Köhler) macht Angie (Kim Riedle) Vorwürfe auf dem Linedancewettbewerb.

Monika (Juliane Köhler) und Angie (Kim Riedle)

Engel mit Silikonbrüsten

Ein Gefühl, das Angie sehr gut kennt. Als sie die Luftmatratze neben Kikis Bett bezieht, ist sie für ihre kleine Schwester wie ein Engel mit Silikonbrüsten. Die perfekte Ratgeberin, wenn es darum geht, sich aus der sozialen Isolation zu befreien.

Produktionsnotiz

"Back for Good" ist eine Produktion der Zum Goldenen Lamm Filmproduktion in Koproduktion mit dem SWR und der Filmakademie Baden-Württemberg. Gefördert von der MFG Filmförderung und ausgezeichnet mit dem ARRI Post-Produktionsförderpreis.