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SWR Film bester deutscher Nachwuchsfilm "Drei Zinnen" in Hof ausgezeichnet

Der SWR Debütfilm "Drei Zinnen" von Jan Zabel wurde auf den 51. Internationalen Hofer Filmtagen als bester deutscher Nachwuchsfilm ausgezeichnet. "Drei Zinnen" startet am 21.12.im Kino.

Der Gewinner des auf den 51. Internationalen Hofer Filmtagen verliehenen "Förderpreis Neues Deutsches Kino" steht fest. Als bester deutscher Nachwuchsspielfilm wurde der Eröffnungsfilm der Hofer Filmtage "Drei Zinnen" ausgezeichnet. Den mit 10.000 Euro dotierten Preis nahm Regisseur Jan Zabeil entgegen. "Drei Zinnen" erzählt vom Urlaub einer Patchworkfamilie in den Bergen, der schließlich zum Kampf um Leben und Tod gerät. Der "Förderpreis Neues Deutsches Kino" wird von Bavaria Film, BR und DZ Bank gestiftet.

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Hofer Filmtage

Drei Zinnen von Jan Zabeil

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Aaron (Alexander Fehling) lädt seine Freundin Lea (Bérénice Bejo) und ihren 8-jährigen Sohn Tristan (Arian Montgomery) zu einer Wanderung in den Bergen ein.

Aaron (Alexander Fehling) lädt seine Freundin Lea (Bérénice Bejo) und ihren 8-jährigen Sohn Tristan (Arian Montgomery) zu einer Wanderung in den Bergen ein.

Es hätte der Anfang eines neuen gemeinsamen Lebens sein können, entwickelt sich aber langsam zu einem schwierigen Unterfangen, weil die drei zunehmend um ihre Position innerhalb der Familie kämpfen.

In seinem verzweifelten Versuch, als Vaterfigur den Respekt des Jungen zu gewinnen, nimmt Thomas Tristan und trägt ihn den Berg hinauf.

In einem wunderschönen Panorama findet Thomas endlich Ruhe.

Tristan schläft auf seinem Schoß ein.

Aber als Thomas aufwacht, ist der Junge verschwunden und er ist umgeben von Nebel. Ein gefährliches Spiel beginnt...

"Aus der Sicht eines Erzählers finde ich es auffällig, wie oft emotionale Ambivalenzen in Patchwork-Familien entstehen können und wie schnell Gefühle von Zuneigung und Sorge für die Beteiligten ins Gegenteil umschlagen können und umgekehrt." Regisseur Jan Zabeil (im Bild)

"Großes, bildgewaltiges Kino"

Die Jury begründete ihre Entscheidung für "Drei Zinnen" wie folgt: "Regisseur und Autor Jan Zabeil entblättert scheinbar beiläufig, in ebenso sparsamen Dialogen wie archaischen Bildern die inneren Abgründe seiner Figuren. Als Tristan und Aaron zu einer Bergtour aufbrechen, verlieren sich Mann und Kind im Schnee und werden angesichts der Naturgewalt zu unberechenbaren Gegnern. Jan Zabeil gelingt mit DREI ZINNEN großes, bildgewaltiges Kino."

Die drei Zinnen

"Aus der Sicht eines Erzählers finde ich es auffällig, wie oft emotionale Ambivalenzen in Patchwork-Familien entstehen können und wie schnell Gefühle von Zuneigung und Sorge für die Beteiligten ins Gegenteil umschlagen können und umgekehrt." Regisseur Jan Zabeil (im Bild)

Der Regisseur

Jan Zabeil (Jahrgang 1981) studierte Kamera an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und nahm 2006 am Berlinale Talent Campus teil. Bereits seine Kurzfilme "L.H.O." und "Was weiß der Tropfen davon" wurden auf zahlreichen Festivals gezeigt und mehrfach prämiert. Bereits sein erster abendfüllender Spielfilm "Der Fluss war einst ein Mensch" wurde 2011 in München mit dem Förderpreis ausgezeichnet und erhielt weitere Preise, u.a. für den Best New Director in San Sebastián. "Drei Zinnen" ist Jan Zabeils zweite Spielfilm-Regie.