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Menschenrechte Preis für "Meister des Todes" Amnesty International zeichnet SWR Film aus

Bei der Verleihung des Marler Medienpreises Menschenrechte 2017 wurde am 14.10. der Fernsehfilm "Meister des Todes" von Daniel Harrich (Buch und Regie) und Gert Heidenreich (Buch) in der Kategorie Spielfilm ausgezeichnet.

Der Film, eine Produktion von Diwa Film für den SWR, ARD Degeto und BR erzählt auf der Basis von ausgedehnten Recherchen von illegalen Waffenexporten deutscher Firmen und dem Versagen der Rüstungsexportkontrolle.

ARD Themenschwerpunkt über Deutsche Waffenexporte

Daniel Harrich und Gert Heidenreich, Hauptdarsteller Heiner Lauterbach und Manfred Hattendorf als Redakteur des federführenden SWR nahmen den Preis in Marl entgegen, mit dem das Team des Fernsehfilms ausgezeichnet wurde. "Meister des Todes" war Teil eines Themenabends über deutsche Waffenexporte nach Mexiko, zu dem auch die Dokumentation "Tödliche Exporte - Wie das G36 nach Mexiko kam" gehörte. Hanno Koffler, Heiner Lauterbach und Udo Wachtveitl waren die Protagonisten des Films, der die fiktive, aber von realen Abläufen inspirierte Geschichte einer deutschen Waffenfirma erzählt. Daniel Harrich produzierte den Film, die Redaktion lag bei Manfred Hattendorf und Michael Schmidl (SWR), Christine Strobl (ARD Degeto) und Claudia Gladziejewski (BR).

Mann mit gelber Brille und roten Ohrschützern zielt mit Gewehr

MEISTER DES TODES

Einsatz für Menschenrechte

Der Marler Medienpreis Menschenrechte wird von der deutschen Sektion von Amnesty International vergeben. Der undotierte Preis würdigt Beiträge, die in außergewöhnlicher Weise das Thema Menschenrechte behandeln.