Bitte warten...

„Drei Zinnen“-Patchwork in den Alpen

Jan Zabeils zweiter Spielfilm mit Alexander Fehling, Bérénice Bejo und Arian Montgomery

Ein Mann kämpft um die Akzeptanz durch den Sohn seiner Freundin. Dafür fährt Aaron mit Lea und ihren Sohn Tristan in die Dolomiten. Er hofft dieser Urlaub hilft ihm mit den beiden eine Familie zu werden.

Bei den 51.Internationalen Hofer Filmtagen wurde „Drei Zinnen“ als bester deutscher Nachwuchsspielfilm ausgezeichnet. „Drei Zinnen“ erzählt vom Urlaub einer Patchworkfamilie in den Bergen, der schließlich zum Kampf um Leben und Tod gerät.

1/1

„Drei Zinnen“ von Jan Zabeil

In Detailansicht öffnen

Aaron (Alexander Fehling) lädt seine Freundin Lea (Bérénice Bejo) und ihren 8-jährigen Sohn Tristan (Arian Montgomery) zu einer Wanderung in den Bergen ein.

Aaron (Alexander Fehling) lädt seine Freundin Lea (Bérénice Bejo) und ihren 8-jährigen Sohn Tristan (Arian Montgomery) zu einer Wanderung in den Bergen ein.

Es hätte der Anfang eines neuen gemeinsamen Lebens sein können, entwickelt sich aber langsam zu einem schwierigen Unterfangen, weil die drei zunehmend um ihre Position innerhalb der Familie kämpfen.

In seinem verzweifelten Versuch, als Vaterfigur den Respekt des Jungen zu gewinnen, nimmt Thomas Tristan und trägt ihn den Berg hinauf.

In einem wunderschönen Panorama findet Thomas endlich Ruhe.

Tristan schläft auf seinem Schoß ein.

Aber als Thomas aufwacht, ist der Junge verschwunden und er ist umgeben von Nebel. Ein gefährliches Spiel beginnt...

"Aus der Sicht eines Erzählers finde ich es auffällig, wie oft emotionale Ambivalenzen in Patchwork-Familien entstehen können und wie schnell Gefühle von Zuneigung und Sorge für die Beteiligten ins Gegenteil umschlagen können und umgekehrt." Regisseur Jan Zabeil (im Bild)

„Großes, bildgewaltiges Kino“

Die Jury begründete ihre Entscheidung für „Drei Zinnen“ wie folgt: „Regisseur und Autor Jan Zabeil entblättert scheinbar beiläufig, in ebenso sparsamen Dialogen wie archaischen Bildern die inneren Abgründe seiner Figuren. Als Tristan und Aaron zu einer Bergtour aufbrechen, verlieren sich Mann und Kind im Schnee und werden angesichts der Naturgewalt zu unberechenbaren Gegnern. Jan Zabeil gelingt mit DREI ZINNEN großes, bildgewaltiges Kino.“

Die drei Zinnen

"Aus der Sicht eines Erzählers finde ich es auffällig, wie oft emotionale Ambivalenzen in Patchwork-Familien entstehen können und wie schnell Gefühle von Zuneigung und Sorge für die Beteiligten ins Gegenteil umschlagen können und umgekehrt." Regisseur Jan Zabeil (im Bild)

Der Regisseur

Jan Zabeil (Jahrgang 1981) studierte Kamera an der Filmuniversität Babelsberg Konrad Wolf und nahm 2006 am Berlinale Talent Campus teil. Bereits seine Kurzfilme "L.H.O." und "Was weiß der Tropfen davon" wurden auf zahlreichen Festivals gezeigt und mehrfach prämiert. Bereits sein erster abendfüllender Spielfilm "Der Fluss war einst ein Mensch" wurde 2011 in München mit dem Förderpreis ausgezeichnet und erhielt weitere Preise, u.a. für den Best New Director in San Sebastián.