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Drei SWR Filme beim FilmDebüt im Ersten Zwischen Realität und Game

SWR Kino Koproduktion Polder-Tokyo Heidi

Ein Polder ist laut John Clutes "Encyclopedia of Fantasy" eine "Enklave verdichteter Wirklichkeit". POLDER - TOKYO HEIDI ist kein Fantasy-Film, sondern ein Drama über unser Verschwinden in diesen Nebenwelten. Was bedeutet es für den Menschen, wenn Maschinen empfindsame Wesen simulieren können? Wird es Menschenrechte für sie geben? Was passiert, wenn diese Wesen mittels Quanten-Computern vielfach reproduziert werden können?

Marcus ist der Chief Development Manager von Neuroo-X, deren Spiele die Grenze zwischen Realität und Game aufheben. Ein neues Gadget, das sagenumwobene "Rote Buch", bietet das ultimative Spielerlebnis. Die geheimsten Wünsche und Sehnsüchte der Gamer werden von der Engine gescannt und in fantastische Adventures verwandelt.

Kurz vor der Fertigstellung des "Roten Buchs" stirbt Marcus. Seine Geliebte Ryuko findet heraus, dass bei der Testreihe des Spiels in China Furchtbares geschehen ist, das neue Spiel bereits Todesopfer gefordert hat. Beweise dafür findet sie auf Marcus' Laptop.

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FilmDebüt im Ersten, 13.6.

Polder - Tokyo Heidi von Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal

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NEUROO-X steht für Games, die die Grenze zwischen Wirklichkeit und Realität aufheben. Marcus (Christoph Bach, links), der Chief Development Manager der Spielefirma hat ein neues Gadget entwickelt, das sagenumwobene ROTE BUCH. Dieses bietet das ultimative Spielerlebnis, da es die geheimsten Sehnsüchte der Gamer scannen kann und sie in phantastische Adventures verwandelt.

NEUROO-X steht für Games, die die Grenze zwischen Wirklichkeit und Realität aufheben. Marcus (Christoph Bach, links), der Chief Development Manager der Spielefirma hat ein neues Gadget entwickelt, das sagenumwobene ROTE BUCH. Dieses bietet das ultimative Spielerlebnis, da es die geheimsten Sehnsüchte der Gamer scannen kann und sie in phantastische Adventures verwandelt.

Doch kurz vor der Fertigstellund des ROTEN BUCHS stirbt Marcus und seine Geliebte Ryuko (Nina Fog) findet heraus, dass bei der Testreihe des Spiels in China Furchtbares geschehen ist.

Und je tiefer sie in das Geheimnis von NEUROO-X abtaucht, umso mehr verliert auch sie den Bezug zur Realität.

Sie vernachlässigt ihren Sohn Walter (Pascal Roelofse), der sich in das Game einloggt und in der digitalen Parallelwelt verschwindet.

Ryuko findet sich wieder in einer Welt voller Dämonen, Hexen, Rittern und Terroristen.

"BIG DATA ermöglicht den Konzernen, Geheimdiensten und deren Maschinen, uns mit Träumen zu beliefern, die wir schon immer träumen wollten. Die Algorithmen wissen mehr über uns, als wir selber. POLDER - TOKYO HEIDI ist ein «User»-Film, der unser ambivalentes Verhältnis zu diesen Konzernen aufzeigt." Statement der Regisseure Samuel Schwarz (im Bild) und Julian M. Grünthal

"Die Konzerne können uns die schönsten Sehnsüchte erfüllen. Uns verbindet eine unselige/selige Hassliebe. Zwar beschweren wir uns über die Ausbeutung unserer geheimsten Sehnsüchte, über die Gamifizierung unserer Lebensumwelt, aber wir verlieren uns trotzdem gerne in den künstlichen Welten der Maschine." Statement der Regisseure Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal (im Bild)

Der Film ist Teil eines Transmedia Storytelling Projektes, dem immer dasselbe Story-Universum zugrunde liegt. In diesem Rahmen fanden und finden Urban Gaming Events, Alternate Reality Games, Apps und Theater-Performances statt. Zudem gibt es Geschichten, die man sich an einem bestimmten GPS-Punkt anhören kann.

Je tiefer sie in das Geheimnis von Neuroo-X abtaucht, umso mehr verliert auch sie den Bezug zur Realität. Sie vernachlässigt ihren Sohn Walter, der sich in das Game einloggt, dem Spiel verfällt und in der digitalen Parallelwelt verschwindet. Als Ryuko versucht, seine Spielwelt in der Realität nachzubauen, um ihn zu retten, weiß sie bald selbst nicht mehr, ob sie real ist oder nicht. Kann es helfen, wenn sie die verräterischen Daten an Erpresser verkauft?

Die Macher

Regisseur Samuel Schwarz

Regisseur Samuel Schwarz

Samuel Schwarz wurde 1971 in Langnau im Emmental, Schweiz geboren. 1994-98 Regiestudium Zürcher Hochschule der Künste. 1999 Gründung von 400asa. Diverse Regiearbeiten an Theaterhäusern in der Schweiz, in Deutschland, Österreich, Slowenien und China. 2006 Gründung der Kamm(m)acher GmbH, einer Stoffentwicklungsfirma für Theater, Film, Web und Games. 1999 "Eden", Spielfilm mit Riccardo Signorell, 2011 der Spielfilm "Mary & Johnny", ebenfalls gemeinsam mit Julian M. Grünthal.

Regisseur Julian M. Grünthal

Regisseur Julian M. Grünthal

Julian M. Grünthal wurde 1981 in Freiburg im Breisgau, Deutschland geboren. Seit 2001 wohnhaft in Zürich. 2001-05 Theaterausbildung an der Zürcher Hochschule der Künste. 2014-15 Prague Film School, Fokus Cinematography, Film Directing and Screenwriting. Viele Arbeiten mit seiner eigenen Gruppe Grenzgänger Zürich, mit dem Kollektiv 400asa und als Auftragsregisseur. Arbeitet als freischaffender Film- und Theaterregisseur, Kameramann, Fotograf, Schauspieler und Cutter.

Produktionsnotiz

POLDER - TOKYO HEIDI ist eine SWR Kino Koproduktion von Dschoint Venture Filmproduktion und Niama Film GmbH mit Senderbeteiligung von SRF. Regie führten Samuel Schwarz und Julian M. Grünthal. Der Film wurde gefördert von der Zürcher Filmstiftung, der MFG Filmförderung und dem DFF. Die MFG hat außerdem den Verleih durch Camino gefördert.

Programmtipps:

FilmDebüt im Ersten

Polder-Tokyo Heidi

Mi, 13.6.2018 | 1:05 Uhr Das Erste

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Mi, 20.6.2018 | 1:10 Uhr Das Erste

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Mi, 27.6.2018 | 3:00 Uhr Das Erste