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Mord in Freiburg | Dokumentarfilm Eine Chronik der Ereignisse

Die Freiburger Medizinstudentin Maria L. wurde 2016 ermordet. Der Täter ist ein Flüchtling, vermutlich aus Afghanistan. Er hat den ganzen Prozess über behauptet, minderjährig zu sein. Der Mordfall heizte die bundesweite Flüchtlingsdebatte an. Der Film dokumentiert die Ereignisse vom Mordfall bis zur Urteilsverkündung.

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Dokumentarfilm zur Chronologie der Ereignisse

Mord in Freiburg

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Tatort in Freiburg: Hier an der Dreisam wurde die Studentin Maria L. ermordet.

Tatort in Freiburg: Hier an der Dreisam wurde die Studentin Maria L. ermordet.

Maria L. studierte in Freiburg Medizin und wurde nachts auf ihrem Rückweg von einer Party überfallen, vergewaltigt und ermordet.

Der mutmaßliche Täter ist ein unbegleiteter Flüchtling aus Afghanistan, der behauptet, noch minderjährig zu sein. Seit 2015 lebte er bei einer Pflegefamilie in Freiburg.

Warteschlange für den Prozess von Hussein K. im Landgericht Freiburg. Der Mord hat die Einwohner Freiburgs verunsichert, Angst ging insbesondere bei den Frauen um.

Der Angeklagte Hussein K. mit Fußfesseln und Handschellen.

Prozess von Hussein K. im Landgericht Freiburg - Verhandlungssaal: Pflichtverteidiger S. Glathe und Angeklagter Hussein K.

Prozess von Hussein K. im Landgericht Freiburg - die Vorsitzende Richterin Kathrin Schwenk (Bildmitte).

Hussein K. vor Gericht - mutmaßlicher Mörder von Maria L.

Der Mordfall heizte die bundesweite Flüchtlingsdebatte an. Der Film dokumentiert die Ereignisse vom Mordfall bis zur Urteilsverkündung.

Urteilsspruch und Begründung

Heute ist in Freiburg der langerwartete Urteilsspruch zum Mord an der Medizinstudentin Maria L. gefallen: Der Angeklagte wurde zu lebenslanger Haft mit anschließender Sicherungsverwahrung verurteilt. Das Gericht folgte damit der Forderung der Staatsanwaltschaft, die in ihrem Plädoyer eine Verurteilung nach Erwachsenenstrafrecht gefordert hatte. Trotzdem bleiben noch viele Fragen offen, der jetzt verurteilte Straftäter hat immer noch keine Aussage gemacht.

Tragische Verkettung der Ereignisse

Ein Mädchen ist tot, vergewaltigt und ermordet. Maria L. studierte in Freiburg Medizin und wurde nachts auf ihrem Rückweg von einer Party überfallen. Am 6. Dezember 2018 würde sie 20 Jahre alt. Der Täter soll ein unbegleiteter Flüchtling aus Afghanistan sein, der nach wie vor behauptet, noch minderjährig zu sein. Seit 2015 lebte er bei einer Pflegefamilie in Freiburg.

Bundesweite Flüchtlingsdebatte

Der Mord an der jungen Studentin hat die Einwohner Freiburgs verunsichert, Angst ging insbesondere bei den Frauen um. Als bekannt wurde, dass alle Indizien auf einen Flüchtling als Täter hinweisen, verbreiten sich im Netz und in den sozialen Medien Hasskommentare, deren Ziel auch das Opfer und dessen Familie waren. Die Flüchtlingspolitik der Regierung unter Angela Merkel wurde, u. a. von der AFD, für den Mord an Maria L. mitverantwortlich gemacht. Auch die Medien wurden massiv angegriffen, wie die ARD: Weil die Tagesschau nicht über die mutmaßliche Aufklärung des Mordes an Maria L. berichtet hatte, wurden der Redaktion Vertuschung und Verharmlosung vorgeworfen.

Chronik der Ereignisse

Der Film dokumentiert den Mordfall von Maria L. aus Freiburg von der Tat bis zum Prozessende. Mit großer Genauigkeit werden sowohl die Fakten des Kriminalfalls als auch die unterschiedlichen Reaktionen darauf dargestellt, bis hin zur Instrumentalisierung der menschlichen Tragödie, die sich in Freiburg abgespielt hat


Ein Film von Mouhcine El Ghomri.

MORD IN FREIBURG, Dokumentarfilm, Länge 90 Minuten
Sendedatum: SWR Fernsehen, 22.03.2018 22.00 Uhr