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Das Logo des 12. Festivals des deutschen Films 2016 in Ludwigshafen

Das Kino als Modell Dolores

Eine aussichtslos scheinende Liebe, ein bis ins kleinste Detail realitätsgetreues Modell, ein Einbruch von Magie ins reale Leben – und plötzlich wird aus dem unscheinbaren Georg ein Herr über Leben und Tod. Nach der gleichnamigen Graphic Novel.

Das Leben, ein Modell

Als Modellbauer arbeitet Georg Letterer mit seltener Präzision und Genauigkeit. Er baut Flugzeuge und andere Modelle, um damit sich und seinen behinderten Bruder über Wasser zu halten, was ihm gerade so gelingt.

Ein Mann bastelt an einem Modellbau, ein zweiter redet auf ihn ein

Obwohl der Gerichtsvollzieher Müller (Vilmar Bieri, im Hintergrund) den Hausstand pfändet, gelingt es Franz Letterer (Alexander Hörbe, re.) nicht, seinen Bruder Georg (Udo Schenk, li.) beim Modellbauen aus der Ruhe zu bringen.

Sein Leben verändert sich ganz grundsätzlich, als die berühmte Filmdiva Dolores ihn in seinem Häuschen besucht. Ausgerechnet Dolores, der Schwarm seiner Nächte, braucht ihn! Er soll ein Modell ihrer extravaganten deutschen Villa bauen, weil sie sie immer dabei haben will, wenn sie demnächst zurück nach Hollywood muss. 

Eines Tages macht Georg eine seltsame Entdeckung: Mittels des Modells ist er auf einmal in der Lage, Einfluss auf die physische Realität der Villa und damit auf seine Umwelt zu nehmen. Die Grenzen zwischen Modell und Realität beginnen zu verschwimmen …

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Dolores

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Stuttgart 1952: Dolores Moor (Franziska Petri).

Stuttgart 1952: Dolores Moor (Franziska Petri).

Der Modellbauer Georg Letterer (Udo Schenk) ist fasziniert von der Schauspielerin Dolores Moor (Franziska Petri).

Franz Letterer (Alexander Hörbe) zeigt Dolores Moor (Franziska Petri) ein Modell seines Bruders.

Obwohl der Gerichtsvollzieher Müller (Vilmar Bieri, im Hintergrund) den Hausstand pfändet, gelingt es Franz Letterer (Alexander Hörbe, re.) nicht, seinen Bruder Georg (Udo Schenk, li.) beim Modellbauen aus der Ruhe zu bringen.

v.l.: Produzent Frieder Scheiffele, Regisseur Michael Rösel, Bildgestalter Willy Dettmeyer sowie die Schauspieler Udo Schenk, Franziska Petri, Alexander Hörbe, Vilmar Bieri

Der Regisseur

Seit seinem Studium an der Filmakademie Baden-Württemberg realisierte der gebürtige Nürnberger Michael Rösel (*1971) verschiedene Image- und Werbefilme. Für den SWR inszenierte er die gesamte erste Staffel der Serie „Laible und Frisch“ (2009). Im Anschluss kehrte er als Dozent an die Filmakademie Baden-Württemberg zurück und realisierte seinen Debüt-Spielfilm „Dolores“ (2016). 

Vorführtermine auf dem Festival

Do 16. Juni 18:00 Uhr Festivalkino 1
Fr 17. Juni 22:00 Uhr Festivalkino 2
So 19. Juni 13:00 Uhr Festivalkino 1
Mi 22. Juni 15:00 Uhr Festivalkino 2