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Habib (Vedat Erincin) hat Deutschland zu seiner neuen Heimat gemacht und die alte so weit wie möglich aus seinem Leben verbannt.

Culture-Clash in Stuttgart Willkommen bei Habib

Lebenskrisen mit Humor gemeistert

Die Stuttgarter Müllabfuhr streikt. Und so wie die Stadt mehr und mehr ihr sauberes Antlitz verliert, gerät auch das Leben von vier ihrer Bewohner in Unordnung. Ihre großen und kleinen Lebenslügen drängen an die Oberfläche.

Glückliche Verlierer

In vier Spätsommertagen und einer turbulenten Nacht fliegt vier Männern ihr bisheriges Leben um die Ohren. Amüsant und melancholisch zugleich erzählt "Willkommen
bei Habib" von den Lebenskrisen seiner Protagonisten und den Ansätzen zu neuem Aufbruch.

Rund um Habibs deutsch-türkischen Imbiss entwickelt sich eine Tragikomödie über das Glück des Verlierens und die Sehnsucht nach Heimat.


Verpasste Chancen und Heimweh

Habib (49) trifft nach vielen Jahren auf seine Jugendliebe, die er in der Türkei zurück ließ. Sein Sohn Neco (24) liebt eine junge Studentin, ist aber verheiratet. Bruno (46) wird aus seiner Firma geworfen und tritt auf der davor liegenden Verkehrsinsel in einen Sitzstreik. Und Ingo (78) flüchtet aus dem Krankenhaus, um seine Tochter nach 40 Jahren um Verzeihung zu bitten. Ein Film über verpasste Chancen und Heimweh.

Culture-Clash-Komödie

Michael Baumann schrieb seinem zweiten Spielfilm gemeinsam mit Sabine Westermaier. Die beiden erhielten dafür den Thomas-Strittmatter-Preis. Vedat Erincin, Thorsten Merten, Burak Yiğit und Klaus Manchen spielen die vier Hauptrollen, Teresa Harder, Luise Heyer und Maryam Zaree die Frauen an ihrer Seite. Produziert wurde "Willkommen bei Habib" von INDI FILM.

"Willkommen bei Habib", 28.3., 00.00 Uhr, Das Erste