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Reiseroute

Paragliding – Der Adlerpanoramablick 

Ein so schönes Land, mit so vielen Äckern und Wäldern, schaut man sich am besten auch aus der Luft an. Aus der Vogelperspektive bekommt man einen wunderbaren Überblick über das gesamte Wildenburger Land. Majestätisch in der Luft schwebend ist es ein erhabenes Gefühl, auf diese einzigartige Landschaft hinab blicken zu dürfen. An dunstfreien Tagen kann man sogar den Kölner Dom am Horizont entdecken. Allerdings ist dieser Ausflugstipp nur etwas für Schwindelfreie.

Es gibt Einsteiger-Kurse, Kurse zur Ausbildung als Gleitschirmpilot und auch Tandem-Flug-Angebote.

Paragliding Westerwald
Feincheswiese 14
56424 Staudt
Tel.: 0170-4758159

 

Malen – Erinnerungen mit Pinsel und Leinwand 

Es gibt aber noch eine ganz andere, stille Art, das Wildenburger Land für sich zu ergründen: malen. Neben dem Wunsch, mit Farben zu experimentieren, gehört zum Malen die Bereitschaft, sich auf die Dinge, die man sieht, einzulassen. Man lernt, anders zu schauen. Man fängt an, in Formen und Farben die Umwelt für sich zu entdecken. Die Künstlerin Ursa Schmidt bietet Malwochenenden für Erwachsene an. In Kleingruppen kann man dort das eigene Talent erforschen oder schon geübte Fähigkeiten erweitern. Angeboten werden klassische sowie Mischtechniken. Kinder dürfen sich in einem freien Atelier austoben.

Infos unter:

Ursa Schmidt

Alsenthal 2
57581 Elkhausen
Tel.: 02742 910329


 

Schloss Crottorf – Das Wasser-Märchenschloss 

Das märchenhaft anmutende Schloss Crottorf ist ein altes Wasserschloss und liegt westlich des Ortes Friesenhagen. Errichtet wurde es auf den Fundamenten einer alten Wasserburg. Seit den 1960er Jahren ist das Schloss im Besitz der Grafen von Hatzfeldt-Wildenburg-Dönhoff. Ein bekanntes Mitglied der Familie ist Marion Gräfin Dönhoff, die an der Seite von Helmut Schmidt Mitherausgeberin der Wochenzeitung „Die Zeit“ war. Sie verstarb im Jahr 2003 auf Schloss Crottorf und hat dort auch ihre letzte Ruhestätte gefunden.

Da das Wasserschloss noch bewohnt wird, sind nur bestimmte Teile zur Besichtigung freigegeben. Auch wenn es viele Menschen reizen würde, mal hinter die Mauern bei Graf und Gräfin zu schauen. Aber wie "normale" Menschen möchten auch sie ein Stück Privatsphäre haben. Besuchen kann man aber den schön gepflegten Schlosspark und die Schlosshöfe.

 

Friesenhagen – Ein Ort mit einer dunklen Geschichte 

Die Ortsgemeinde Friesenhagen hat rund 1500 Einwohner. Sie ist die nördlichste Gemeinde von Rheinland-Pfalz. Der Ort Friesenhagen bildet heute den Mittelpunkt des Wildenburger Landes. In dem denkmalgeschützten Ortskern stehen noch gut erhaltene Fachwerkhäuser aus dem 18. Jahrhundert. Sie sind nach der dunklen Zeit entstanden. Denn auch in Friesenhagen waren im Mittelalter die Menschen einem religiösen Hexen-Fanatismus erlegen. Auf dem Blumenberg wurden im 17. Jahrhundert mehr als 200 Menschen hingerichtet, allesamt Opfer des Hexenverfolgung-Wahns. An dieser Stelle, neben einer alten Eiche, steht jetzt die Rote Kapelle. Die rote Farbe soll an das viele Blut erinnern, das hier vergossen wurde. Eine Tafel zwischen der Kapelle und der alten Linde erinnert noch an die Greueltaten, die hier oben verübt wurden.

In Friesenhagen geht es heute wesentlich angenehmer zu. Die Landschaft ist sehr wasserreich. Zahlreiche Bäche entspringen hier, bilden Weiher und Flüsse, treiben alte Mühlräder an. Ein knapp neun Kilometer langer Rundwanderweg verbindet die Rote Kapelle mit der Barockkirche von Friesenhagen und führt weiter vorbei an Schloss Crottorf und der Wildenburg. Einstieg ist der Parkplatz am Festplatz von Friesenhagen.

Weiter Informationen:

 

Friesenhagen

Ortsgemeindebüro Friesenhagen
Rathausweg 2
51598 Friesenhagen
Tel.: 02734-1464
Fax: 02734-40249

 

Die Burg Wildenburg – Das schönste Forsthaus Deutschlands

Eines der schönsten Forsthäuser Deutschlands steht vermutlich bei Friesenhagen: Die Wildenburg. Die Burg befindet sich in Privatbesitz und beherbergt die Hatzfeldtsche Försterei. Unterhalb vom Burgfried wohnt der Förster. Er ist zuständig für einen Teil jenes Waldes, der sich seit über 500 Jahren im Familienbesitz der Grafen von Hatzfeld befindet. Das Gebiet ist in etwa fünf gleich große Forstreviere unterteilt und gilt als der größte Privatwald in Rheinland-Pfalz. Der gesamte Baumbestand wurde mit der Zeit von Monokultur auf Mischwald umgestellt und wird nach ökologisch-ökonomischen Prinzipien bewirtschaftet. Die Hatzfeldt-Wildenburg'sche Verwaltung hat mit ihrer nachhaltigen Forstwirtschaft die FSC® Zertifizierung erhalten. Zur Burg gelangt man von Friesenhagen über einen ca. 200 Meter langen Fußweg. Da die Wildenburg in Privatbesitz ist, kann nur die Vorburg besichtigt werden.


Hatzfeldt-Wildenburg'sche Verwaltung
Schloss Schönstein
57537 Wissen
Tel.: 02742-931910
Fax: 02742-931952

 

Wissen – ein Ort mit vielen Attraktionen 

In Wissen steht das Schloss des Grafen von Hatzfeldt. Es ist das Wohnhaus der Familie von Nicolaus Graf von Hatzfeldt sowie der Verwaltungssitz der fürstlich Hatzfeld-Wildenburg'schen Kammer, die den Hatzfeldt'schen Forst verwaltet. Das im Mittelalter entstandene Gebäude erinnert ein wenig an ein verschlafenes Dornröschenschloss.

Eine Besichtigung der Innenräume ist leider nicht möglich, aber ein Gang durch den kleinen, aber feinen Schlosspark ist erlaubt. Schloss Schönstein hat seinen Namen übrigens nicht von den schönen Steinen, die dort verbaut worden sind. Schönstein ist ein Stadtteil von Wissen.

Aus Wissen stammt auch Hanns-Josef Ortheil, ein mit zahlreichen Preisen ausgezeichneter Schriftsteller, der vor allem durch seine zeitgenössischen Romane und autobiographischen Essays bekannt wurde. Viele davon spielen im Westerwald, in Wissen, wo bis heute sein Elternhaus steht. Dort, in der unberührten Natur, konnte der junge Ortheil die Sprache erlernen, die ihm in seiner Geburtsstadt Köln nicht zugänglich war. Noch heute – so sagt Ortheil - empfindet er eine tiefe Verbundenheit mit der Landschaft und den Menschen im Wildenburger Land.

Von Wissen aus kann man die Gegend sehr gut erkunden. Die Stadt ist ein Luftkurort und verfügt über ein gut ausgebautes Wandernetz.


Verbandsgemeindeverwaltung Wissen
Rathausstraße 75
57537 Wissen
Tel.: 02742-939-0
Fax:  02742-939-207


Hotel Restaurant Alte Post
Siegstraße 1
57537 Wissen
Tel.: 02742-913676
Fax.: 02742-913792

 

Arche Noah Marienberge – Ganz nah an Tieren und Pflanzen

Die heilende Wirkung unberührter Natur fernab von Hektik und Trubel der Städte dürfen auch Jugendliche und Kinder erleben, die ihre Ferien auf dem Gelände der Arche Noah Marienberge verbringen. Hier können sie toben, im Dreck spielen, an Bachläufen mit Steinen bauen. Was für besorgte Eltern wie ein Horrortrip klingt, wird für die Kinder zu einem unvergesslichen und vor allem auch gesunden Erlebnis. Statt Computerspiel wird ein Holz-Tipi gebaut, statt Facebook stehen gemeinsame Begegnungen mit Tieren auf dem Plan. Likes gibt es trotzdem zuhauf.

Die Arche Noah Marienberge ist eine der ältesten Familienferienstätten Deutschlands. Pfarrer Albert Schmidt, Großonkel des heutigen Geschäftsführers, verwirklichte vor mehr als 60 Jahren seinen Traum, in seiner Heimat, dem Siegerland, ein Erholungsheim zu gründen. Im Jahr 1947 kam der erste Sonderzug in Wissen an, mit 425 Essener Kindern, die damals überwiegend in Trümmern leben mussten und deren Familien kein Geld für Urlaub hatten.

Arche Noah Marienberge
Albert-Schmidt-Weg 1
5
57581 Katzwinkel-Elkhausen
Tel: 02742/6029
Fax: 02742/8590

Die Arche Noah Marienberge ist barrierefrei.

 

Freusburg – Von der Burg zur Herberge

In der Nähe der Arche Noah Marienberge befindet sich auch die am meisten besuchte Jugendherberge Deutschlands. Sie ist in einer alten Burg untergebracht, in der Freusburg. Dort darf man sich als Gast ruhig ein wenig wie ein Burgherr oder eine Burgherrin fühlen. Die als Kulturdenkmal ausgewiesene Burganlage stammt aus dem 11. Jahrhundert und wurde im Laufe der Geschichte mehrfach umgebaut. Zuletzt erhielt sie unter Beibehaltung des historischen Ambientes eine moderne Ausstattung. Sie verfügt über 58 freundlich eingerichtete Zimmer mit 200 Betten, alle mit Dusche und WC.

 

Jugendherberge Freusburg
Burgstr. 46
57548 Kirchen

Tel.: 02741-61094
Fax: 02741-63135

 

Dhamma-Stiftung  – Ein kleine Einsiedelei wird zum Buddhistischen Kloster 

Für Erwachsene, die nicht nur die Natur suchen, um die Hektik des Alltags zu vergessen, sondern sich auch innerlich auf eine Reise zu sich selbst begeben wollen, ist das buddhistische Kloster ein guter Ort. Das Gelände ist kilometerweit nach allen Seiten von Wald und Wiesen umgeben, die zum Kloster gehören. Es ist ein offenes Kloster, in dem Achtsamkeits – und Meditationsübungen angeboten werden. Jeder ist willkommen, der diesen Ort suchen möchte. Die ehemalige Einsiedelei ist nur über Forstwege zu erreichen, zu Fuß geht man ca. eine halbe Stunde. Jeden zweiten Sonntag im Monat gibt es über diesen Weg einen Schweigegang zum Kloster mit anschließendem Gesprächskreis. Dhamma Mahateri lebt hier seit 2008. Vor 30 Jahren ordiniert, ist sie die dienstälteste deutsche buddhistische Nonne.

Dhamma-Stiftung

Einsiedlerdorf 
Kloster Hassel

Haus-Nr. 1 – 6
57589 Hassel / Pracht
www.dhamma-stiftung.de


Büro und Verwaltung:

Talstr. 2
57589 Birkenbeul-Weißenbrüchen
Tel./Fax: 02682 - 966 875

Alle Einrichtungen der Dhamma-Stiftung und des Dhamma Seminar e.V. sind computerfrei. Das Büro wird ehrenamtlich betreut, ohne feste Bürozeiten. Es werden gerne Anfragen telefonisch (auch auf Anrufbeantworter) angenommen, per Fax oder als Brief. Besuche sind mit vorheriger Vereinbarung willkommen.

Besuchszeiten:
 Freitag, Samstag, Sonntag am Nachmittag ab 14 Uhr, mit Anmeldung.

Besuche von Gruppen im Kloster:
 nach vorheriger Terminvereinbarung mit dem Büro unter: Tel. 02682-966875