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Reiseroute

Schneifel-Touristik e.V.

Auf Kellerspesch 4
54608 Bleialf

Telefon & Fax: 06555-302
E-Mail: kontakt@touristik-bleialf.de
www.touristikbleialf.de

Der Westwall – ein Mahnmal aus Beton

Nicht nur Geschichten gibt es in der Schneifel zu entdecken, sondern auch Geschichte. Eine der Hinterlassenschaften der Geschichte kann getrost als ein Mahnmal des Schreckens betitelt werden. Es sind die Überreste des Westwalls, jener Befestigungsanlage, die die Nationalsozialisten zwischen 1938 und 1940 entlang der Westgrenze des damaligen Deutschen Reiches erbauten. Jene Bunker, die in der Nachkriegszeit nicht gesprengt wurden, stehen heute unter Denkmalschutz. Doch wo einst Krieg und Verderben herrschten, blüht heute neues Leben. In einem Großteil der Betonruinen haben sich seltene Tier- und Pflanzenarten eingenistet und bilden wertvolle Biotopketten.

Entlang des ehemaligen Verlaufs des Westwalls sind Wanderwege angelegt worden. Einer davon, der Bunkerrundwanderweg, beginnt am Gasthof "Blockhaus Schwarzer Mann" und dauert ca. drei Stunden.

Eifel Tourismus Gesellschaft mbH

Kalvarienbergstraße 1
54595 Prüm

Telefon: 06551-96560

Fax: 06551-965696

E-Mail: info@eifel.info
www.eifel.info

Einsam inmitten seltener Pfanzen: Die Moore der Schneifel


Das "Bragphenn" liegt am Rand der Schneifel im Nordosten und ist eines der zahlreichen Moore in dem Gebiet des Naturparks Nordeifel. Es ist ein Naturschutzgebiet, in dem seltene Pflanzen wie zum Beispiel die Glockenheide oder das Wald-Läusekraut gedeihen können. Auch wachsen hier die für viele Moore typischen Karpatenbirken. Zum Schutz von Flora und Fauna führt der Weg meist über Bohlenstege, die natürlich rutschig sein können, wenn es feucht ist. Weil es im Moor eigentlich immer feucht ist, empfiehlt es sich natürlich, gute Wanderschuhe zu tragen.

Der Moore-Pfad ist ein 15 Kilometer langer leichter Rundweg, den man sehr gut in vier Stunden bewältigen kann. Ausgangspunkt ist der Parkplatz am Schwarzen Mann, der zweithöchsten Erhebung der Schneifel.

Wenn es allerdings so richtig geschneit hat, ist der Moore-Pfad sehr schwer zu finden. Dann ist alles weiß, von den Karpatenbirken bis zum Läusekraut, und die Bohlensteige sieht man nicht. Eine Erfahrung, die auch Jens Hübschen bei seiner Expedition feststellt. Dafür allerdings ist das gut ausgebaute Wintersportzentrum am Schwarzen Mann in Betrieb und dann heißt es dort: "Schnee und Rodel gut" - bei bestem Sonnenschein.

oder ebenfalls bei der:
Eifel Tourismus Gesellschaft mbH

Kalvarienbergstraße 1
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Ski und Rodeln – das Wintersportgebiet "Der Schwarze Mann"

Jens im Wintersportgebiet am Schwarzen Mann

Im Wintersportgebiet am Schwarzen Mann finden sich tolle Pisten zum Rodeln und Skifahren - auch für unseren Moderator Jens Hübschen.


Im Herz der Schneifel erhebt sich auf knapp 700 Meter ein Gipfel mit dem Namen "Der Schwarze Mann". Die Bezeichnung hat der Berg wohl von den Bergleuten in Bleialf bekommen, deren Gesichter durch den Abbau von Bleierz schwarz gefärbt waren. Wenn es ordentlich schneit, ist der Gipfel des Schwarzen Mannes ganz weiß und bietet gute Pistenverhältnisse. Zwei Schlepplifte und ein Rodellift sorgen für ein wenig alpines Flair, dazu gibt es Loipen für Langläufer und natürlich eine Skihütte zum Aufwärmen. Neben dem Skigebiet vom "Schwarzen Mann" gibt es ein wenig abseits davon noch ein zweites mit dem Namen "Wolfsschlucht".

Der Skiverleih ist direkt beim Gasthaus "Blockhaus Schwarzen Mann".

Informationen zu den Schneehöhen sowie Öffnungszeiten der Lifte findet man im Internet unter:
www.eifel.info/ausflugsziele/schneehoehe
www.eifel.info/skigebiet-schwarzer-mann.htm

oder bei der:

Tourist-Information Prümer Land

Haus des Gastes
Hahnplatz 1
54595 Prüm

Telefon: 06551-505
E-Mail: ti@pruem.de
www.pruem.de

Blockhaus Schwarzer Mann

Das Lokal ist eine Mischung aus Café, Kneipe und Restaurant. Wenn Schnee liegt, kann es hier sehr voll werden, wenn keiner liegt, auch mal sehr einsam. Gemütlich ist es in jedem Fall. Auch für unseren Moderator Jens Hübschen ein guter Ort, sich auf seiner Expedition zu stärken und mit den Schneifelern und Schneifeltouristen ins Gespräch zu kommen.

Blockhaus Schwarzer Mann
Sylwia und André Hillen
54595 Gondenbrett
Telefon: 06551-3252
Fax: 06551-147656
E-Mail: info@blockhaus-schwarzer-mann.de
www.blockhaus-schwarzer-mann.de

Wohlstand durch Blei - der Ort Bleialf

Wie der Ortsname von Bleialf schon vermuten lässt, spielte der Abbau von Bleierz hier eine große Rolle und trug nicht unwesentlich zum Wohlstand des Ortes bei. Bleierz war ein gefragter Rohstoff, der in der Hocheifel schon seit dem 11. Jahrhundert aus dem Boden geholt wurde. Der Abbau war mühsam und nicht ganz ohne Gefahren. Die Produktion wurde Mitte der 50er Jahre des letzten Jahrhunderts eingestellt. Wie früher gearbeitet wurde und unter welchen Bedingungen die Männer unter Tage den Rohstoff gewonnen haben, dazu bietet der Bergwerksverein in Bleialf Führungen an.

Besucherbergwerk Bleialf "Mühlenberger Stollen"
Bergmannsverein St. Barbara Bleialf
Auwer Str. 32
54608 Bleialf
Telefon: 06555-1227 / 06555-1016
Fax: 06555-2989906
E-Mail: info@besucherbergwerk.bleialf.org
www.besucherbergwerk.bleialf.org

Die Pfarrkirche in Bleialf – der "Schneifeldom"

Eine andere Sehenswürdigkeit von Bleialf ist der weithin sichtbare "Schneifeldom", die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt. Sie ist nicht nur ein reich verziertes Gotteshaus und zeugt damit von dem Wohlstand, der einst in Bleialf herrschte, sondern bietet auch einen guten Überblick über die baugeschichtlichen Erweiterungen über die Jahrhunderte hinweg. Den ältesten Teil bildet die 1496 gebaute Stufenhalle, der neueste Anbau ist der imposante 41 Meter hohe Turm, der aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts stammt. Kirchenführungen sind nach Absprache möglich.

Pfarrkirche Maria Himmelfahrt / Führungen
Franz Meier
Bahnhofstr. 17
54608 Bleialf
Telefon: 06555–293
E-Mail: franz.r.meier@web.de
www.bleialf.de

Touristeninformation Bleialf
Schneifel-Touristik e.V.
Auf Kellerspesch 4
54608 Bleialf

Telefon und Fax: 06555-302

E-Mail: kontakt@touristik-bleialf.de
www.touristik-bleialf.de


Das Tor zur Schneifel – Die Karolingerstadt Prüm

Von Bleialf sind es ungefähr 15 Kilometer bis nach Prüm. Die kleine Karolingerstadt ist das Tor zur Schneifel. Dort steht eine noch viel imposantere Kirche, die Basilika. Die Abtei, zu der das Gotteshaus gehörte, wurde von der Großmutter Karls des Großen, Bertrada gegründet. Mit ihrer Nachfolgerin im Geiste und in Gestalt von Monika Rolef trifft sich dort unser Moderator Jens Hübschen und erfährt von ihr einiges über die Geschichte des Hauses und der Stadt Prüm. Zum Beispiel, dass hier in Prüm damals das Herz des karolingischen Reiches schlug und dass die Basilika einen der größten Schätze der Kirche birgt. Es sind die Sandalen Jesu.

Wie die Stadt selbst wurde aber auch die Basilika zerstört und wieder aufgebaut. Einmal nach dem Zweiten Weltkrieg, als Prüm wie viele andere Städte in Schutt und Asche lag, und dann vier Jahre nach Kriegsende, als die verheerende Explosion des im Kavalerienberg gelagerten Sprengstoffs die Stadt zum zweiten Mal im großen Ausmaß vernichtete. Aber stets wurde die Stadt von den Bewohnern wieder errichtet und die Basilika nach den alten Plänen von Balthasar Neumann erneut aufgebaut. Sie ist bis heute das bedeutendste Wahrzeichen von Prüm.

Tourist-Information Prümer Land

Haus des Gastes
Hahnplatz 1
54595 Prüm

Telefon: 06551-505
E-Mail: ti@pruem.de
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