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Reiseroute

Anna Lena Dörrs Expedition in das Gäu beginnt auf dem Flugplatz "Lilienthal" am Rand des Gäus in Lachen-Speyerdorf, einem Ortsteil von Neustadt an der Weinstraße. Der Flugplatz existiert bereits seit über 100 Jahren und ist damit eines der ältesten Flugfelder in Deutschland. Im Juli 1930 landete hier das Luftschiff "Graf Zeppelin". Die Zeppelin-Landung war damals das Ereignis in Speyerdorf. Bis zum Ende des 2. Weltkrieges wurde das Flugfeld auch militärisch genutzt.

Anna Lena Dörr und Bernd Hackebeil auf dem Flugplatz

Wer wird denn hier gleich in die Luft gehen? - Anna Lena Dörr und Bernd Hackebeil auf dem Flugplatz in Lachen-Speyerdorf.

Der Flugsportverein Neustadt, der auf dem Flugplatz "Lilienthal" beheimatet ist, nimmt regelmäßig und sehr erfolgreich an den deutschen Meisterschaften im Segelfliegen teil. Auch Anna Lena geht hier mit einem Segelflieger in die Luft und bekommt so einen ersten und weitreichenden Eindruck der Landschaft des Gäus.

Flugsportverein Neustadt/ Weinstraße
Flugplatz "Lilienthal" Lachen-Speyerdorf
Haßlocher Straße 25
67435 NW-Speyerdorf
Tel. Clubheim: 06327-1345
Tel. Flugleitung: 06327-2364
www.fsvn.de

Fallschirmsportclub Neustadt an der Weinstraße e.V.
Untere Mühle 1
67435 Neustadt an der Weinstraße
Tel.: 06327-1558
Tel. Tandemsprünge: 06353-3687
Fax: 06327-507794
www.fsc-nw.de

Literaturtipp:
"100 Jahre Flugplatz Lilienthal": Festschrift anlässlich des 100-jährigen Jubiläums des Flugsportvereins Neustadt an der Weinstraße, zusammengestellt von Franziska Weber, Gerhard Rapp und Christoph Janz, Lachen-Speyerdorf 2012

Olaf E. Bergmann zeigt Anna Lena Dörr sein Atelier.

Der Künstler Olaf E. Bergmann zeigt Anna Lena Dörr Spuren der Vergangenheit: Sein Atelier ist in einem Haus mit Geschichte.

In unmittelbarer Nähe zum Flugplatz befindet sich das Atelier und Wohnhaus des Künstlers Olaf E. Bergmann. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es als Mühle gebaut. Ein halbes Jahrhundert später wurde daraus dann ein kirchliches Heim für Mädchen. Im Jahr 2004 wurde das Ensemble von Olaf E. Bergmann gekauft. Das Gebäude ist bis heute aber nur teilsaniert. An vielen Wänden des verwinkelten Hauses klebt noch der Putz von 1924, erfährt Anna Lena Dörr. Oben an den Dachgauben entdeckt sie sogar noch die Kritzeleien der Mädchen von damals. In den kleinen Sprüchen spiegeln sich die Wünsche, aber auch die Hoffnungslosigkeit der damaligen Bewohnerinnen wider.

Anna Lena testet ein Kunstobjekt

Bei einem Gang durch das Atelier entdeckt Anna Lena Dörr auch Kunstwerke, die sie durchaus "anziehend" findet.

Olaf E. Bergmann
Untere Mühle 3
67435 NW-Speyerdorf
Tel. 06327-961566
www.olafebergmann.de

Unter der Leitung des Bauherrn und Künstlers Olaf E. Bergmann wird in Speyerdorf noch eine andere "Großbaustelle" in kleinen Schritten Stück für Stück saniert. Es ist das "Projekt 51", die Sanierung eines historischen Fachwerkshauses aus dem Jahr 1685, das dem Verein "ArtProPan" überlassen wurde. Wenn alles fertig ist, soll hier ein Ort der Begegnung entstehen. Unterstützt werden die Engagierten dabei - auch finanziell - von der Gemeinde, dem Land und der Denkmalpflege.

Sitz des Vereins "ArtProPan"
Haus für Kunst & Projekte
Untere Mühle 3
67435 NW-Speyerdorf
www.projekt51.com

Hans-Ulrich Kroszewski trifft Anna Lena Dörr an der alten Bahntrasse des "Pfefferminzbähnels"

Hans-Ulrich Kroszewski trifft Anna Lena Dörr an der alten Bahntrasse des "Pfefferminzbähnels", über das er ein Buch geschrieben hat.

Bis in das Jahr 1956 fuhr von Speyer bis nach Neustadt noch die Gäubahn. Dann kam das Aus. Auch die Schienen wurden zurückgebaut, die Trasse ist aber bis heute noch sichtbar. Einer, der sich sehr intensiv mit der Geschichte des "Pfefferminzbähnels" befasst hat und darüber auch ein Buch geschrieben hat, ist Hans-Ulrich Kroszewski. Ihn trifft Anna Lena Dörr auf der alten Trasse inmitten des Waldes und erfährt etwas über die Geschichte der Bahn, zum Beispiel, dass früher das Gäu das größte Anbaugebiet für Pfefferminze in Deutschland war. Daher stammt auch der Name der Bahn: "Pfefferminzbähnel".

Hans-Ulrich Kroszewski
Mühlstraße 30
67487 Maikammer
Tel: 06321-952365
Fax: 06321-952366
www.pfefferminzbaehnel.de

Literaturtipp:
"Die Geschichte des Pfefferminzbähnels: Die Gäubahn Neustadt – Gommersheim – Speyer, Zeitzeugen erinnern sich", Hekma-Verlag, Maikammer 2009

In Altdorf spricht Anna Lena Dörr mit Winzer Philipp Bierle über die Menschen im Gäu und deren Mentalität. Die Leute hier seien schon eine eingeschworene Gemeinschaft, sagt Philipp Bierle.

Weingut Bierle
Hauptstraße 39
67482 Altdorf
Tel: 06327-2807
Fax: 06327-507485

Wo das Bähnel einst fuhr befindet sich heute viel Grünland. Kurt und Regina von Nida kümmern sich um Flora, Fauna und vor allem um die Insekten, die dort leben. Der inzwischen pensionierte Apotheker Kurt von Nida hat im Gäu Flächen und Gewässer erworben, sie gepflegt und vor dem Zugriff der industriellen Landwirtschaft geschützt. Er schuf damit so etwas wie einen kleinen, privaten Nationalpark. Das Ehepaar möchte die gewachsene Landschaft des Gäus in ihrer Ursprünglichkeit erhalten, damit Insekten und Vögel weiterhin einen Raum zum Leben haben. Kurt von Nida hat in seinem Haus sogar ein kleines Museum zum Thema "Natur im Gäu" eingerichtet.

Südpfalz-Biotop-Zentrale
Niedergasse 5
67483 Kleinfischlingen
Tel.: 06347 - 4738878
www.nvs-natur-stiftung.de/aktion-suedpfalz-biotope/
www.kleinfischlingen.de

Idylle pur am Druslach-Bacherlebnisweg.

Idylle pur am Druslach-Bacherlebnisweg.

Bei Lingenfeld gibt es einen Wanderweg mit dem Namen "Druslach-Bacherlebnisweg". Die Idee zu diesem Wanderweg hatte ein pensionierter Unternehmensberater. Der unternahm früher ausgedehnte Spaziergänge entlang der Druslach und war der Überzeugung, so schön, wie der Weg sei, daraus müsste mehr gemacht werden. So kam der "Druslach-Bacherlebnisweg" zustande.

Verbandsgemeindeverwaltung Lingenfeld
Hauptstraße 60
67360 Lingenfeld
Tel.: 06344-509-0
Fax: 06344-938564
www.vg-lingenfeld.de/vg_lingenfeld/Tourismus/Lokale%20Ausflugsziele/Druslach%20Bacherlebnisweg/

Gretel und Paul Hund zeigen Anna Lena Dörr (m.) ihre Drehorgeln

Gretel und Paul Hunds Leidenschaft gehört unübersehbar ihren Drehorgeln - auch Anna Lena Dörr (m.) scheint fasziniert zu sein.


In der protestantischen Kirche in Freimersheim begegnet Anna Lena Dörr dem Ehepaar Gretel und Paul Hund aus Kirrweiler. Ihre Leidenschaft ist das Leierkasten-Spielen. Die beiden spielen in Kirchen und auf Festivals. Fast 400 Auftritte haben sie in den letzten Jahren absolviert. Inzwischen besitzen sie zwei Drehorgeln mit hunderten von Liedern, mit denen sie bis nach Dijon in Frankreich touren.

Kirche im Gäu /Prot. Pfarramt im Gäu
Kirchstraße 11
67482 Freimersheim
Tel.: 06347-1267
Fax: 06347-6080583
www.kirche-im-gaeu.de

Tourismus- und Gemeindebüro Kirrweiler
Hauptstraße 76
67489 Kirrweiler
Tel.: 06321-5079
Fax: 06321-1850090
www.kirrweiler.de


Ebenfalls in einer protestantischen Kirche, diesmal in Freisbach, trifft Anna Lena Dörr auf die Geschwister Annette und Mark Postel - ein sehr unterschiedliches Paar: Sie ist Opern-Kabarettistin, er Kirchendiener und Umweltingenieur. Ihr gemeinsames Elternhaus ist das älteste Haus in Freisbach, ein ehemaliges kurfürstliches Förster- und Jägerhaus. Das hatte einst der Vater gekauft und renoviert. Heute lebt dort Mark Postel mit seiner Familie.

www.freisbach.de
www.annette-postel.com
www.pfalz-info.com/das-oder-der-gaeu-pfalz/