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Reiseroute

Der Glan entspringt im saarländischen Bexbach-Höchen. Es ist keine spektakuläre Quelle, so wie auch der Fluss in seinem weiteren Verlauf eher beschaulich wirkt. Von einer großen Wasserstraße wie dem Rhein ist er weit entfernt und auch an die Ausdehnung der Mosel reicht er nicht heran. Unweit des rheinland-pfälzischen Waldmohr verlässt der Glan das Saarland. In der Nähe von Bad Sobernheim, bei Odernheim am Glan, mündet er schließlich in die Nahe. Trotz oder genau wegen seiner Beschaulichkeit ist die Region touristisch sehr interessant. Ob historische Architektur, viel Natur oder besondere Rindviecher, an den Ufern des Glans gibt es viel zu entdecken.

Stadt Bexbach
Rathausstr. 68
66450 Bexbach
06826/529-0
06826/529-166
www.bexbach.de
www.hoechen.de


Saarpfalz-Touristik
Paradeplatz 4
66440 Blieskastel
Tel: 06841-104-7174
Fax: 6841-104-7175


Glan–Blies–Radweg

Der Glan–Blies–Radweg ist ein 130 km langer internationaler Radfernwanderweg.

Der Glan–Blies–Radweg ist ein 130 Kilometer langer internationaler Radfernwanderweg.

Der Glan–Blies–Radweg ist ein 130 Kilometer langer internationaler Radfernwanderweg. Er beginnt in Sarreguemines in Frankreich und durchquert das Saarland entlang der Blies. Dem Verlauf des Glan folgend, führt er bis nach Staudernheim in Rheinland-Pfalz. Dieser Radweg ist einfach und sicher zu befahren und für jeden geeignet. Seine Streckenführung verläuft ohne längere und starke Steigungen, teilweise sind nur einige kurze Anstiege zu bewältigen. Der Radweg folgt einer eigenen Wegstrecke.


Birnenwein als Westpfälzer Nationalgetränk 

In Nanz-Dietschweiler liegt der erste Etappenhalt von Anna Lena Dörr. Hier gibt es uralte Bäume zu entdecken. Die Weinbirne war früher "Lieferant" für einen ganz besonderen Obstwein: Der Birnenwein oder auch Beerebumbes genannt. Er galt früher als das Westpfälzer Nationalgetränk. Zum Essen sind die Früchte allerdings weniger geeignet, ihr Geschmack ist sehr herb. Dafür eignen sie sich, trotz herben und bitteren Geschmacks, hervorragend für die Herstellung eines süßen Mosts. Alte Weinbirnenbäume findet man immer noch entlang des Glans, zum Beispiel in Börsborn und in Sängerhof.

Herbert Ritthaler betreibt im nahen Hütschenhausen eine Baumschule, in der er die Weinbirnenbäume durch Veredlung bei der Fortpflanzung unterstützt. Er bietet auch Kurse an, wie man Veredlung und Rückschnitt professionell und richtig macht.

Baumschule Ritthaler
Herbert Ritthaler
Dietschweilerstr. 20
66882 Hütschenhausen
Tel: 06372-5880

 

Zucht von Glanrindern

Das fast ausgestorbene Glanrind ist ein sogenanntes Vielnutzungsrind.

Das fast ausgestorbene Glanrind ist ein sogenanntes Vielnutzungsrind.

In Quirnbach, auf dem Hof der Familie Leixner, leben Glanrinder. Die Familie hat sich der Zucht dieser Rasse verschrieben. Das fast ausgestorbene Glanrind ist ein sogenanntes Vielnutzungsrind. Es liefert Milch, ist körperlich robust genug, um auch noch einen Karren zu ziehen und liefert hervorragendes Fleisch. Durch die natürlichen Muskel- und Fettverteilung ist es sehr zart und aromatisch. Das Glanrind ist eher ein robuster Allrounder als ein hochgezüchtetes Rindvieh, und dazu ist es noch eine regionale Rasse.


Zucht von Regenbogenforellen

Mit Zucht hat auch der nächste Halt auf Anna Lena Dörrs Expedition in die Heimat zu tun. Helmut Seyl züchtet Regenbogenforellen und das seit über 30 Jahren im Familienbetrieb. Er zeigt, wie Regenbogenforellen umgesiedelt oder transportiert werden und wie man sie aus dem Teich fischt.

Forellenzucht Seyl
Helmut Seyl
Am Fischweiher
66887 Rutsweiler/Glan
Tel: 06381-7153
www.forellenzucht-seyl.de

www.vg-altenglan.de/ortsgemeinden/rutsweiler-a-gl/

 

Seltene Greifvögel im Wildpark Potzberg

Ein Greifvogelküken.

Der Wildpark Potzberg bietet nicht nur Greifvögeln, sondern auch Waschbären und Polarfüchsen ein Zuhause.

Von der Forellenzucht geht es zu Greifvögeln. Im Wildpark Potzberg werden unter anderem auch seltene Raubvögel aufgezogen. Der Falkner Harald Schauss kümmert sich ebenfalls um deren Arterhaltung. Aber auch wenn ein Greifvogelküken sehr putzig und niedlich aussieht, ein Greifvogel bleibt ein Wildtier. Ein Trainer kann zwar bei Flugschauen mit ihnen arbeiten, sie gewöhnen sich auch an die Menschen. Allerdings entwöhnen sie sich genauso schnell wieder von ihm. Nach der Winterpause muss Harald Schauss stets von neuem das Vertrauen der Vögel gewinnen. Imposant sind die Vögel auf jeden Fall und immer wieder von neuem. Wenn zum Beispiel der Andenkondor, als größter flugfähiger Vogel, seine Schwingen mit einer Spannweite bis zu 3,50 Meter ausbreitet, ist das schon sehr beeindruckend. Im Wildpark gibt es unter anderem auch Elche, Polarfüchse, Wisente und Rentiere.

Wildpark & Greifvogelzoo Potzberg
66887 Föckelberg
Tel: 06385-6249
Fax: 06385-999125
www.wildpark.potzberg.de/


Draisinentour im Glantal 

Nach dem Wildpark geht es auf die Draisine. Auch hier hat mittlerweile der E-Motor Einzug gehalten und Draisinenfahren ist längst nicht mehr so anstrengend wie früher. Dafür macht es umso mehr Spaß, vor allem, wenn man musikalische Unterstützung auf dem Beifahrersitz hat. Der Musiker Bernhard Vanecek begleitet Anna Lena Dörr auf ihrer Fahrt und erzählt ihr von der Tradition der Wandermusiker im früher landwirtschaftlich eher ärmeren Musikantenland im Glantal.

Tourist-Information Pfälzer Bergland
Bahnhofstraße 67
66869 Kusel
Tel.: 06381-424-270
Fax: 06381-424-280

www.pfaelzerbergland.de
www.draisinentour.de
www.draisinentour.de/draisinen/planwagendraisine/


Erdesbacher Ziegenkäserei produziert Spezialitäten 

Seit 30 Jahren wird in Erdesbach Ziegenkäse produziert. Über hundert Ziegen liefern die Milch für die Biokäserei von Roland und Ulrike Stichlmeir. Anna Lena Dörr bekommt hier gezeigt, wie das Melken von Hand geht und wirft einen Blick auf die Kunst des Käsens. In der Erdesbacher Ziegenkäserei werden verschiedene Sorten Käse hergestellt: Frischkäse, Camembert, Feta und Hartkäse. Die Spezialität ist der Ziegenblauschimmelkäse „bleu de Ziege“.

Erdesbacher Ziegenkäserei
Eckweg 2
66887 Erdesbach
Tel: 06381-40418
www.erdesbacher-ziegenkaese.de


Ganz traditionell und ebenfalls in Handarbeit könnte man rein theoretisch in der Ölmühle in St. Julian noch Öl pressen. Früher wurden hier Leinsamen, Raps und Mohn verarbeitet. Die fast 300 Jahre alte Mühle ist eigentlich noch voll funktionsfähig.

Ölmühle
Tel: 0171 - 2639076
www.sankt-julian.de/oelmuehle

Ortsgemeinde Sankt Julian
Hauptstraße 38
66887 Sankt Julian


Kleinod für Architektur- und Kunstinteressierte

Das schöne Städtchen Meisenheim lädt ein zur Entdeckertour.

Das schöne Städtchen Meisenheim lädt ein zur Entdeckertour.

Mit Andreas Held macht Anna Lena Dörr eine Entdecker-Tour durch Meisenheim. Anhand vieler historischer Gebäude erklärt der studierte Historiker und gelernte Sommelier den sogenannten Meisenheimer Barock an vielen Beispielen. Seit über 500 Jahren ist das Städtchen am Glan glücklicherweise von Kriegen und Verwüstungen verschont geblieben. Heute kann es dafür eine gut erhaltene und im Ensemble eher einzigartige historische Bausubstanz vorweisen. Das macht den beschaulichen Ort auch zu einem Kleinod für Architektur- und Kunstinteressierte.

 

Tourist-Information
Untergasse 16
55590 Meisenheim
Tel: 06753-121-500
Fax: 06753-121-17
www.stadt-meisenheim.de


In dem prachtvollen barocken Gebäude des heutigen Meisenheimer Hofs befand sich seit 1699 ein Gasthof. Im Jahr 2013 wurde das altehrwürdige Haus in ein gehobenes, aber bodenständiges Weinhotel umgestaltet, mit Restaurant, Café, Kochschule und einer Kooperation mit dem Weingut Disibodenberg, das einen der ältesten Weinberge Deutschlands bewirtschaftet.

Meisenheimer Hof
Restaurant: Obergasse 33
Hotel: Stadtgraben
55590 Meisenheim
Tel: 06753-123-7780
Fax: 06753-123-77849
www.meisenheimer-hof.de


Spaß und Action bei Kanu- und Paddeltouren

Der Glan eignet sich bestens für Kanutouren.

Der Glan eignet sich bestens für Kanutouren.

Der Glan eignet sich natürlich auch bestens für entspannte Kanu- und Paddeltouren. Von Meisenheim nach Odernheim können auch ungeübte eine mehrstündige Tour machen.

 

Fun Con Action
Hans-Jürgen und Christine Seybold
Eschelbacherhof 8
55774 Baumholder
Tel: 06783-990697
Mobil: 0170-8169464
Fax: 06783 990696
www.fun-con-action.de

 

Auf dem Disibodenberg endet Anna Lena Dörrs Expedition in die Heimat am Glan. Hier oben auf dem Berg, in der Nähe der Glanmündung, steht die Klosterruine jenes Klosters, in dem einst Hildegard von Bingen ihre ersten Klosterjahre verbrachte. Der Ort ist bis heute eine Pilgerstätte für Wanderer und Suchende, nach Gott, nach Ruhe, nach Stille oder nach innerer Einkehr.

 

Kloster Disibodenberg
Disibodenberger Scivias-Stiftung
Disibodenberger Hof 3
55571 Odernheim am Glan
www.disibodenberg.de