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SENDETERMIN Mo, 22.10.2018 | 14:15 Uhr | SWR Fernsehen

Folge 850 Kurvenreiche Moseltalbahn

Die Mosel ist eine der schönsten Flusslandschaften Deutschlands. Von Frankreich kommend windet sich "La Moselle" kurvenreich an Trier vorbei bis nach Koblenz, wo sie am Deutschen Eck in den Rhein mündet.

Die Bahnstrecke ist dabei fast doppelt so lang wie die Luftlinie. Mit einem Dampfzug legen wir den ersten Teil der Moseltalbahn bis Cochem zurück. Hier müssen wir umsteigen, denn durch den Kaiser-Wilhelm-Tunnel, den bis 1988 längsten Eisenbahntunnel durch den keine Dampfzüge fahren dürfen. Alte deutsche Kinofilme und historische Schmalfilme erzählen vom "Saufbähnchen", einer Nebenbahn, die es längst nicht mehr gibt.

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Folge 850

Bilder von der kurvenreichen Moseltalbahn

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Der Zug von Koblenz über Trier nach Luxembourg bei der Fahrt über die Gülser Brücke Mosel

Der Zug von Koblenz über Trier nach Luxembourg bei der Fahrt über die Gülser Brücke Mosel

Das Pündericher Moselviadukt, beliebtestes Fotomotiv der Moseltalbahn. Kein Autoreisezug, sondern der Transportzug für französische Exportautos nach Deutschland.

Ein Brücken-Unikat: die kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke bei Bullay. Oben fahren die Züge und unten die Autos.

in Brücken-Unikat: die kombinierte Eisenbahn- und Straßenbrücke bei Bullay. Oben fahren die Züge und unten die Autos.

Der Giebel des schön renovierten Bahnhofs in Traben-Trarbach; als Endstation der Moselweinbahn hat er ausgedient, heute ist eine Galerie drin.

Hangbauwerk oberhalb des Moselviaduktes; der Personenzug von Bullay nach Traben-Trarbach kurz vor der Abzweigung von der Moseltalbahn.

Kameramann Michael Merkel und Kamera-Ton-Assistent Albert Gratz montieren eine Kamera direkt hinter dem Puffer des Nahverkehrszuges von Bullay nach Traben-Trarbach

Grenzübergang von Deutschland nach Luxembourg, hier wird die Spannung in den Oberleitungen von 15 kV auf 25 kV umgestellt, deswegen müssen vor der Grenze die Pantografen heruntergefahren werden

Bunte Häuserzeile in Cochem, einem der Haupttouristenorte an der unteren Mosel

Profifilmer Peter Friesenhahn wartet an einem einsamen Bahnübergang in der Vordereifel auf interessante Züge

Kameramann Michael Merkel am südlichen Tunnelausgang des neuen Kaiser-Wilhelm-Tunnels hinter Cochem

Ein Regenbogen über dem Trierer Hauptbahnhof

Die Freiwilligen Feuerwehren von Konz und Zewen halfen bei den Dreharbeiten auf den restlichen Gleisabschnitten des legendären Saufbähnchens

Viele in Szene gesetzte Details schmücken den Metzer Bahnhof. Neben eindrucksvollen Steinmetzarbeiten auch dieses in Kupfer angefertigte Radsymbol für die Eisenbahn

Blick von der Stadtmitte in Metz auf den Hauptbahnhof, der vom Deutschen Reich nach der Jahrhundertwende 1900 im Wilhelminischen Stil gebaut wurde

Der Wasserturm des Metzer Hauptbahnhofs

Der Startbahnhof der A.M.E.L.F. – Museumsbahn Vigy in den Lothringer Vogesen

Blick in das Führerhaus des „Picasso“; von dort hat man eine gute Aussicht auf die Strecke in beiden Richtungen

An dem Picasso-Triebwagen der A.M.E.L.F. befindet sich der Motor vorne hinter der Windschutzscheibe. Das musste natürlich mit einer Spezialkamera festgehalten werden

Filmautor Bernhard Foos wartet auf einer verrosteten Stahlbrücke auf den Museumsbahnzug der A.M.E.L.F.

Die Dampfloks der Museumsbahn A.M.E.L.F. sind leider nicht fahrbereit und warten auf ihre Revision

„Picasso“ heißt dieser Zug wegen seiner ungewöhnlich schiefsitzenden Nase auf dem Dach. Er fährt bei der Museumsbahn A.M.E.L.F. auf der Strecke von Vigy nach Hombourg-Budange

Das zentrale Hilfsbrückenlager der Deutschen Bahn in Konz. Von hier aus werden überall nach Deutschland Brückenbaustellen mit Ersatzbrücken versorgt.

Die beste Aussicht auf eine der größten Moselschleifen hat man vom Prinzenkopfturm aus, hier der Blick Richtung Zell.

Blick auf die Moselschleife vom Pündericher Hangviadukt aus

Blick vom Weinberg auf die Moselschleife vom Pündericher Hangviadukt aus

Das fast 1 km lange Moselhangviadukt der Moselhauptbahn ist eines der eindrucksvollsten Motive der Mittelmosel. Direkt darüber werden steile Weinberge mit Hilfe von Zahnradbahnen bewirtschaftet. Wir schauen dem Winzer bei der Arbeit zu und fahren "Achterbahn". Nach Traben-Trarbach verkehrt noch eine kleine Stichbahn für Pendler und Touristen, dort kann man die größte Sammlung von Buddha-Figuren Europas besuchen.

Das rote Skelett am Viadukt

Buch

Peter Friesenhahn

Verlag:
Rhein-Mosel-Verlag
Länge:
192 Seiten
Preis:
9,90 Euro
Bestellnummer:
ISBN: 978-3-89801-063-4

Bei einem Erdrutsch an der Bahnlinie Koblenz-Trier wird ein Skelett mit roten Knochen freigelegt. Im Schädel klafft ein Loch. Bodo Kröber, der Privatdetektiv von der Mittelmosel und seine Freundin Claire ermitteln, wer hinter diesem Toten steckt und wer ihn wann umgebracht hat. Während der Recherchen um das rote Skelett findet Bodo noch heraus, wer auf den Ausflugsschiffen auf der Mosel die Touristen bestiehlt und Claire stellt einen Steuerflüchtigen, der sein Geld aus Luxemburg nach Deutschland schmuggeln wollte.

Direkt am Moselhangviadukt gegenüber von Pünderich spielt der Moselkrimi "Das rote Skelett am Viadukt". Darin geht es um ein 150 Jahre altes Skelett, das so alt ist wie der Tunnel der Moseltalbahn und das auch mit dem Bau des Prinzenkopftunnels zu tun hat. Der Autor Peter Friesenhahn unterstützte das SWR-Team mit seinen Ortskenntnissen in der Vordereifel. In der Langfassung - geplanter Ausstrahlungstermin 05.01.2016 um 14:45 Uhr - des Eisenbahn-Romantik-Films taucht er auch als Interviewgast auf.

Mit einem Blick über die Grenze nach Frankreich endet unsere romantische Moselfahrt.