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Donnerstag, 23.05. | 18.35 Uhr | auf arte Mit dem Zug durch Sabah auf Borneo

Borneo verheißt Dschungelabenteuer, Begegnung mit wilden Tieren, exotische Pflanzen und weiße Sandstrände. Nur wenige wissen, dass es auf der drittgrößten Insel der Welt auch eine Eisenbahn gibt. Gebaut wurde sie Ende des vorletzten Jahrhunderts von der Handelsgesellschaft British North Borneo Company, um Bodenschätze und Tabak aus Nordborneo zu den Häfen zu transportieren.

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Mit dem Zug durch Sabah auf Borneo

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Ein junger „Waldmensch“ im Sepilok Orangutan Rehabilitation Center. Er ist als Waise aufgenommen worden und wird hier auf seine Wieder-Auswilderung im Regenwald vorbereitet.

Ein junger „Waldmensch“ im Sepilok Orangutan Rehabilitation Center. Er ist als Waise aufgenommen worden und wird hier auf seine Wieder-Auswilderung im Regenwald vorbereitet.

Eine Herrenrunde von Nasenaffen beim Nachmittagsimbiss. Die geschützte Spezies lebt in den Mangrovenwäldern von Borneo. Ein Silbermakake hat sich dazu gesellt.

Direkt vor Sabahs Küste im südchinesischen Meer liegen sog. water villages, Stelzendörfer mit mehr als 10.000 Menschen.

Stelzendörfer – eine ehemals  traditionelle Lebensform von Fischern und ihren Familien. Heute wohnen hier eher die Randgruppen der malayisischen Gesellschaft.

Die Sonne taucht ab ins Südchinesische Meer – ein Spektakel, das man nicht vergißt.

Verantwortlich für den Bahnverkehr im malaysischen Sabah: die staatliche Eisenbahngesellschaft JKNS. Sie betreibt den einzigen Schienenverkehr auf Borneo.

Eine Dampflok der englischen Vulcan Foundry aus den 50er Jahren steht vor den restaurierten Reisezugwagen der North Borneo Railway.

Unterwegs in den Dschungel von Sabah: der Regionalzug zwischen Beaufort und Tenom. 2011 erweiterte die Staatsbahn ihren Fuhrpark um einige neue chinesische Dieseltriebwagen.

Eine abenteuerliche Fahrt auf wackeliger Meterspur: Oft muß der Fahrer das Tempo auf 20 km/h drosseln. Auf den meisten Gleisabschnitten liegen noch Holzschwellen.

Läßt den kolonialen Glanz wieder aufleben: die North Borneo Railway wurde 1898 eröffnet und bietet seit dem Jahr 2000 wieder Dampflokfahrten für Touristen an.


Wie vor über hundert Jahren verläuft die meterspurige Eisenbahnlinie auch heute noch entlang der Ost- Küste des malaysischen Bundesstaates Sabah. Im Süden schlängelt sie sich abenteuerlich durch das Flußtal des Padas ins Landesinnere. Für dieses Bahnabenteuer stehen je nach Etappe eine historische Dampflok, Dieselloks und Triebwagen zur Verfügung – Reisen im kolonialen Stil, im schaukelnden Regionalzug oder auf bloßen Planken im Güterwaggon.


Neben der Eisenbahn kann man in den Mangrovenwäldern Nordborneos noch auf große Gruppen von Nasenaffen treffen, in den Regenwäldern sind es die „Waldmenschen“, wie die Orangutans in der Landessprache heißen. Beides sind geschützte Spezies, deren ursprüngliche Lebensräume immer mehr von den profitversprechenden Ölpalm-Plantagen verdrängt werden. Musikalische Unterhaltung auf echt malaysische Art bieten ein traditioneller Instrumentenbauer und ein junges modernes Orchester mit ihren Bambusinstrumenten.


„Mit dem Zug durch Sabah auf Borneo“ ist eine Entdeckungsreise auf vielen Ebenen, faszinierend nicht nur für die Liebhaber der Schiene.