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SENDETERMIN Sa, 5.5.2018 | 15:45 Uhr | SWR Fernsehen

Folge 930 Von Sachsen auf die Ostalb - Modellbahnwelten in H0

In dieser Folge stellt "Eisenbahn-Romantik" zwei Modellbahnen vor. Beide sind im Maßstab 1:87 gebaut, aber auf ganz unterschiedliche Weise.

Chemnitz
Die eine erstreckt sich in einem aus schmalen Modulen zusammengesetzten U über fast 40 m Länge und steht in Chemnitz. Zwar ist ihre Strecke der Fantasie entsprungen, aber ohne weiteres hätte eine Nebenbahn der Deutschen Reichsbahn im flachen Land von Mecklenburg-Vorpommern ihr Vorbild sein können. Ihre Erbauer haben sich in einer Arbeitsgruppe des Vereins „Kraftwerk“ zusammengefunden. Kurz nach der Wende gegründet, bietet diese Einrichtung nicht nur für Jung und Alt, sondern auch für Menschen mit und ohne Handicap verschiedenste Freizeitangebote für wenig Geld. Die Tradition der Modellbahngruppe geht noch auf DDR-Zeiten zurück, doch ihre Anlage ist den Qualitätsansprüchen einer modernen Modelleisenbahn zweifellos gewachsen.

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Von Sachsen auf die Ostalb - Modellbahnwelten in H0

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CHEMNITZ: Man weiß es nicht genau: hat Karl Marx mit Modelleisenbahnen gespielt? - Denkmal in Chemnitz

CHEMNITZ: Man weiß es nicht genau: hat Karl Marx mit Modelleisenbahnen gespielt? - Denkmal in Chemnitz

Im großen Saal des ehemaligen Volkshauses: die Modulanlage der Modellbahngruppe des „Kraftwerk e.V.“

Die Chemnitzer Modellbahngruppe diskutiert mit SWR-Kameramann Lorenz Pagés über technische Details.

Großer Betrieb im Bahnhof „Kemnitz“.

Bahnhofseinfahrt „Kemnitz“: viele Gleise für eine kleine Nebenbahn – die Fantasie macht’s.

Die Datsche darf nicht fehlen, ein Stück Freiheit in der DDR mit Selbstversorgung.

Lok „Ludmilla“ röhrt durchs flache Land von Mecklenburg-Vorpommern.

Baureihe 35 dampft durch  Mecklenburgs typische Kiefernwäldchen.

Glitzernde Winterwelt in zwei Etagen: eine ganz besondere Modellbahnanlage.

AALEN: Hinter dem Bahnhof Aalen geht es geschäftig zu: Hier liegen die Güterschuppen.

Die Aalener Modellbauer haben Spaß an ihren raffinierten Ausstiegen auf die rund 45qm große Anlage.

Was hier genau passiert ist, steht bestimmt in der Aalener Stadtchronik – denn auf der Anlage ist nichts erfunden!

SWR-Kameramann Lorenz Pagés sucht nach der richtigen Perspektive. Motive gibt es in Aalen genug.

Die Panoramaeinstellung vermittelt die Dimensionen der vorbildgetreuen Anlage der Eisenbahnfreunde Aalen.

Lust auf Kino? Leider gibt es das im heutigen Aalen längst nicht mehr.

Im Güterbahnhof der Härtsfeldbahn, der „Schättere“, ist der Modellbahn zuhause.

Blick auf den Bahnhof Aalen, wie er in den 60er Jahren noch war.

Im BW wird fleißig gearbeitet. Noch gibt es in Aalen nur Kohle und Diesel. Die Elektro-Loks fahren erst ab Schorndorf.

Im Vordergrund der kleine Bahnhof der Härtsfeldbahn, dahinter das Gelände der Hauptbahn.

Aaalen
Die zweite Anlage steht im Vereinsheim der Eisenbahnfreunde Aalen. Angesiedelt sind sie im ehemaligen Güterbahnhof der historischen Härtsfeldbahn zwischen Aalen und Dillingen.
Die Mitglieder der EFA sehen sich der heimischen Eisenbahngeschichte verpflichtet und haben deshalb ihren Heimatbahnhof Aalen samt dem umliegenden Stadtareal vorbildgetreu nachgebaut. Ihre Zeit ist die Epoche III, als Aalen noch ein Eisenbahnknotenpunkt zwischen Stuttgart und München war und im Bahnbetriebswerk an die 1000 Mann beschäftigt waren. Die Anlage ist so verblüffend detailliert, dass Besucher älteren Semesters die Heimatstadt ihrer Jugendjahre direkt vor ihren Augen haben.