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SENDETERMIN Fr, 5.10.2018 | 14:45 Uhr | SWR Fernsehen

Folge 822 Der Dschungelexpress von Madagaskar

Eine Fahrt auf einer der beiden noch funktionierenden Eisenbahnlinien Madagaskars von Fianarantsoa im Hochland  hinab nach Manakara an die Ostküste, in den betagten Waggons des  "Dschungelexpress" bedeutet "Madagaskar pur".

Die Strecke führt auf einer der beiden noch funktionierenden Eisenbahnlinien Madagaskars von Fianarantsoa im Hochland  hinab nach Manakara an die Ostküste. Unzählige Male sind die Gleise von Zyklonen verwüstet und danach wieder mühevoll hergerichtet worden. Für viele Einheimische ist die Bahn die einzige Möglichkeit, von den Bergen in eine Stadt zu kommen. Deshalb ist die zweite Klasse regelmäßig überfüllt, wenn sich die alte Diesellok auf den rund 14 Stunden langen Weg macht, dreimal die Woche an die Küste hinab, dreimal die Woche ins Hochland hinauf.

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Folge 822

Der Dschungelexpress von Madagaskaran

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Eine Rarität: eine von drei Michelines auf der Welt

Eine Rarität: eine von drei Michelines auf der Welt

Bestaunt und bewundert: die Micheline auf Tour

Jeder auf seiner Spur: die Zebus und die Micheline in Madagaskar

Früher Andrang am Bahnhof in Fianarantsoa

In die Jahre gekommen: Personenwagen der FCE-Eisenbahngesellschaft

Der „Dschungelexpress“ verläßt Fianarantsoa

Lokbesetzung“ in Madagaskar

„Lokbesetzung“ auf der madagassischen Eisenbahn

Der FCE-Zug auf seinem Weg vom Hochland zur Ostküste

Ein grüner Lindwurm schlängelt sich durch den Dschungel

Herausgeputzt, aber ohne Gleise: die weisse Micheline der Madarail

Auf Gummireifen unterwegs: die Micheline

Die Micheline der FCE in Fiaranatsoa

Eine Fahrt in den betagten Waggons des "Dschungelexpress" bedeutet "Madagaskar pur". Es geht vorbei an den einzigen Teeplantagen der Insel, am See Sahambavy, einem Wochenendziel der reicheren Bergbewohner, vorbei an unzähligen Reisterrassen und Wasserfällen. Der Zug fährt entlang des Flusses Faraony und ermöglicht faszinierende Panoramablicke auf den Regenwald.

Die Bahnlinie wurde während der französischen Kolonialzeit erbaut und gilt aufgrund ihrer schwierigen Trassen-Führung als bautechnische Meisterleistung. 10 Jahre dauerte der Bau der 163 km langen Strecke mit unzähligen Tunneln und Brücken. Er forderte das Leben von über 1000 Arbeitern.

Auf dem filmischen Reiseplan steht auch eine Fahrt mit der Micheline, einem historischen Triebwagen, der noch mit Gummireifen auf den Schienen fährt.