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SENDETERMIN Di, 19.11.2019 | 14:45 Uhr | SWR Fernsehen

Folge 348 Weltkulturerbe Semmeringbahn

Die Semmeringbahn ist die erste Eisenbahnlinie über die Alpen. Als die Strecke über den Semmering 1854 eröffnet wurde, war sie eine Sensation.

Hinein in den Tunnel: Noch ein paar Tunnel und wir sind in Mürzzuschlag.

Noch ein paar Tunnel und wir sind in Mürzzuschlag.

Gleisradien von nur 200 Metern und Steigungen von 25 Promille, 16 große Viadukte und 16 Tunnels sind gebaut worden.

Die Trasse schmiegt sich eng an die Felswände an, durchbricht und überquert sie, als ob sie stets Teil der Landschaft gewesen wäre. Diese Anpassung war auch entscheidend dafür, dass die Semmering-Bahn von der UNESCO zum Weltkulturerbe gewählt worden ist.

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Folge 348

Bilder aus dem Film:

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Wien - im 19. Jahrhundert eine blühende Metropole, die Hauptstadt des Habsburger Reiches.

Wien - im 19. Jahrhundert eine blühende Metropole, die Hauptstadt des Habsburger Reiches.

Zur Pracht in Wien sollte sich ein Zeichen des technischen Fortschritts gesellen.

Der Weg über die Alpen, Anschluß an die Provinzen im Süden.

Das Gebirge schien ein unüberwindliches Hindernis für die Eisenbahn zu sein.

Die Südbahn ist eine der am meisten befahrenen Strecken in Österreich. Der Großteil der Fahrgäste sind Pendler, die aber nur in die Vororte des Ballungsraumes wollen.

Vorbei am Gumpoldtskirchner Weinbaugebiet geht es Richtung Alpen.

Die Alpentransversale ist vor allem für den Güterverkehr wichtig.

Die vielen Züge sind auch eine Belastung für die Schienen. Nirgendwo im Österreichischen Netz müssen sie so oft gewechselt werden wie am Semmering.

Auch für den Lokführer ist diese Strecke nicht wie jede andere.

Nirgendwo gibt es soviel Abwechslung mit den herrlichen Ausblicken, den Tunnels und Viadukten.

Baulich war hier eine der schwierigsten Stellen der Strecke.

Die Strecke über den Semmering ist die erste Eisenbahnstrecke, die zum Weltkulturerbe erklärt worden ist.