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Folge 763 XS Mit dem Zug durch Korsika

"Kalliste" haben die Griechen sie einst genannt, "die Schöne": ohne Zweifel ist Korsika bis heute eine der attraktivstes Inseln im Mittelmeer.

Vor über 120 Jahren wurde quer über die Insel eine Schmalspurbahn mit spektakulärer Streckenführung gebaut: "U trinighellu", "der Zitternde" nennt der korsische Volksmund den Zug dank seiner holprigen Gleise.

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Folge 763 XS

Mit dem Zug durch Korsika

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Ankunft in Korsika:  So empfängt die Hafenstadt Bastia seine Besucher.

Ankunft in Korsika:  So empfängt die Hafenstadt Bastia seine Besucher.

Le "Vieux Port“, der alte Hafen von Bastia.

Ziegen gibt es auf Korsika in Mengen – für köstlichen korsischen Käse.

Das Bergdorf Speluncato hoch oben in der Region Balagne.

80 Meter hoch: Schattenspiel auf der Eisenbahnbrücke Ponte Vecchio

Parallel zur Eisenbahnbrücke, gebaut vor 1894 m verläuft eine moderne Straßenbrücke.

140 m lang und 80 m hoch: die Konstruktion der Ponte Vecchio stammt von Gustave Eiffel.

Zug auf Gitter- und Bogenbrücke - Spektakuläre Streckenführung – die korsische Meterspurbahn fährt über 34 Viadukte.

Zu Tausenden in den Wäldern versteckt: die wilden Schweine Korsikas.

Korsikas Wildschweine ziehen frei durch die Lande und riechen alles Essbare. - Waldarbeiter und Wanderer aufgepasst!

Im Juni und Juli in voller Blüte: Ginster so weit das Auge reicht – Sinfonie in Gelb.

An die 100 Flüsse zählt die Insel - durch den Wasserreichtum ist Korsika auch im Sommer wunderbar grün.

Noch fährt die Bahn in offenem, ebenen Gelände. Bald hat sie den Bahnhof Ponte Leccia erreicht.

34 Viadukte, 29 Tunnel und 8 Brücken liegen auf der Bahnstrecke zwischen Bastia und Ajaccio.

Galerie und Tunnel Monte Pollino zwischen Francardo und Corte.

Oft nur auf schmalem Grat zwischen steilem Fels und Abhang: der Schienenweg der korsischen Meterspurbahn.

Corte, das Herz und die heimliche Hauptstadt Korsikas. Über der Altstadt thront die Zitadelle aus dem 9. Jahrhundert.

Berggrate und Täler soweit das Auge reicht: Ausblick vom höchsten Punkt der Autostrasse zwischen Vivario und Vizzavona.

In einer Käserei: Ganz frisch gemacht der Käse aus Schafsmilch.

Nur wenige Monate muss der Käse heranreifen. Jedes einzelne Stück ist handgemacht.

„U Trinighellu“, „der Zitternde“, im Wald vor Viazzavona.

Auf der Strecke begegnet uns ein alter Wasserkran für den Dampflokbetrieb.

Vizzavona, der höchste Bahnhof der Strecke auf 960 Meter.

Die „Tramway de Balagne“ auf der Zweigstrecke im Norden der Insel.

Die „Tramway de Balagne“ führt nur selten durch Felsen im Hinterland. Ihr Weg geht direkt am Meer entlang.

Hinter Vivario in den Bergen, fast von der Landschaft verschluckt.

Viadukt zwischen Venaco und Vivario, eine Strecke mit Nervenkitzel.

Anfahrt auf Corte, im Zentrum der Insel.

Einfahrt in Ajaccio an der Westküste. Die Gleise verlaufen entlang des Hafenbeckens.

Der Zug fährt direkt hinter einer Badebucht entlang.

Direkt hinter dem Stadtstrand von Calvi: der Schienenweg der Tramay de Balagne.

Direkt hinter dem Stadtstrand von Calvi: der Schienenweg der Tramay de Balagne.

Unterhalb der Zitadell von Calvi liegt der Fährhafen.

Blauer geht’s nicht mehr – eine Bucht in der Balagne.

Monsieur Ghionga führt in Corte den „ältesten Laden Europas“: 210 Jahre alt soll er sein.

Was das Herz begehrt: alle Köstlichkeiten Korsikas.

Um die zerklüftete Bergwelt befahrbar zu machen, mussten unzählige Tunnel durch den Fels gebohrt und Viadukte über Täler und Schluchten angelegt werden.

Selbst der große Ingenieur Gustave Eiffel hatte es sich damals nicht nehmen lassen, sich mit einem Entwurf für die 140m lange und 80m hohe Ponte Vecchio daran zu beteiligen.